Vergil, Bucolica, 4. Ekloge: Geburt des neuen Weltjahres (original) (raw)
29. Du birgst dein Antlitz: sie sind verwirrt;
du ziehst ihren Odem ein: sie verscheiden, und zu ihrem Staub kehren sie zurück;
30. du entsendest deinen Odem: sie sind geschaffen, und du erneuerst das Antlitz des Ackers.
Den konzentriertesten Beleg für die menschengestaltige Kindlichkeit des Aiôn, gewissermaßen den eigentlichen "Liedkeim" dieser Ekloge, finden wir allerdings unter den Fragmenten Heraklits (DK 22 B 52):