Institut für Bienenkunde Celle | Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (original) (raw)

Das Institut für Bienenkunde Celle ist ein Kompetenzzentrum für alle Belange der Bienenhaltung sowie angrenzender Bereiche wie zum Beispiel Pflanzenschutz und Landwirtschaft. Im Bieneninstitut sind 18 Mitarbeiterinnen und 10 Mitarbeiter in den Bereichen Imkerei, Fachberatung Imkerei, Labor und Verwaltung tätig sowie acht Auszubildende im Bereich Imkerei.

Durch überregionale Tätigkeit in den Bereichen

hat das Bieneninstitut internationale Anerkennung. Honigbienen haben aufgrund ihrer Bestäubungsleistung große ökologische und ökonomische Bedeutung. Eine flächendeckende Bestäubung ist durch die flächendeckende Verbreitung von Bienenvölkern gesichert. Diese geforderte Verbreitung von Bienenvölkern wiederum ist nur bei relativ gleichmäßiger Verteilung von Imkerinnen und Imkern in der Fläche möglich.

Das Bieneninstitut unterstützt durch seine Tätigkeiten

die Bienenhaltung, so dass die Bienenvölker auch in Problemsituationen möglichst optimal und versiert geführt werden. Die Aufklärung über die Bedeutung der Bienenhaltung ist ein Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit.

Anschrift & Kontakt

Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Institut für Bienenkunde
Herzogin-Eleonore-Allee 5
29221 Celle
Telefon: 0 51 41 / 5 93 87 - 10
Fax: 0 51 41 / 5 93 87 - 17

Öffnungszeiten

Geschäfts- und Bürozeiten

Montag bis Freitag 09:00 - 12:00 Uhr
Montag bis Donnerstag 14:00 - 15:30 Uhr

Institutsgarten

Montag bis Donnerstag 09:00 - 17:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr

Honigverkauf

Mittwoch 09:00 - 13:00 Uhr
Führungen
Führungen für geschlossene Gruppen:
Sind nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Anmeldung während unserer Geschäftszeiten von Montag bis Freitag ganzjährig möglich. Empfehlenswert sind die Monate Mai bis September.
Öffentliche Führungen 2026:
Der Bienengarten - ein Garten voller Leben Wir laden Sie ein, mit uns die Welt der Bienen zu entdecken. Im bienenfreundlich angelegten Institutsgarten ist fast zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes zu sehen. Auf einem Rundweg durch den Garten des Bieneninstituts zeigen wir Ihnen die wunderbare Welt der Bienen. Wir informieren Sie über die einzigartige Organisation eines Bienenvolkes, seine Bedeutung für die Natur sowie die Gewinnung des hochwertigen Lebensmittels Honig. Die traditionelle Heideimkerei wird bei einem Besuch des kleinen Museums vorgestellt. Gemeinsam entdecken wir zudem die Lebensräume von Wild- bzw. Solitär-Bienen, die für die Bestäubung von Pflanzen ebenso wichtig sind wie die Honigbienen. In den Monaten März bis Juni sind diese Insekten besonders gut zu beobachten. Die Führungen werden von Ulrike Eggers und Kerrit Riesbeck (freiberufliche Gästeführerinnen) im Wechsel angeboten. Termin: Donnerstag, 30. April 2026 Treffpunkt: 17:00 Uhr vor dem Bieneninstitut Celle Dauer: 90 Minuten Kosten: 10 Euro pro Person Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Weitere Termine: Mittwoch, 13. Mai 2026 Donnerstag, 28. Mai 2026 Donnerstag, 25. Juni 2026 Donnerstag, 30. Juli 2026 Donnerstag, 27. August 2026 Anmeldung für alle Termine bitte unter Bienengarten Celle

Neuigkeiten aus dem Institut

Bienen und Pollen Bildrechte: IB Celle

Honigbiene – Bestäubung – Pollen – Honig

Das Bienenvolk ist ein hoch sozial organisierter Insektenstaat mit ausgeprägter Arbeitsteilung. Das Bienenvolk von innen sehen hauptsächlich nur Imker. Im Frühjahr und Sommer kann jeder Bienen an Blüten beobachten. mehr

Bildrechte: © LAVES

Königinnenverkauf

Die Informationen zu unseren Königinnen finden sich im Artikel. mehr

Auf einem schräg angeschnittenen Pflanzenstängel sitzt eine schwarze Keulhornbiene. Eine zweite Biene verschwindet kopfüber in einem in den Stängel gebohrten Loch. Bildrechte: Claudia Koch

Nistmöglichkeiten für Wildbienen schaffen

Wildbienen brauchen ein vielfältiges Nahrungsangebot und ausreichende Nistmöglichkeiten. Durch öde und aufgeräumte Gärten, sowie die Versiegelung von Flächen finden die Wildbienen kaum noch einen geeigneten Lebensraum. Wie der eigene Garten zum Wildbienen-Paradies werden kann ... mehr

Eine Honigbienen und eine Wildbiene (Furchenbiene) gemeinsam auf einer Strohblume. Bildrechte: LAVES, O. Boecking

Gibt es eine Nahrungskonkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen?

Das Thema Nahrungskonkurrenz zwischen Honig- und Wildbienen wird im Naturschutz intensiv diskutiert. Für Bienen ist besonders der Wettstreit um Blütenpollen relevant. Bei dieser Art von Konkurrenz geht es um Effekte, die den Reproduktionserfolg unterlegener Arten (Wildbienen) gefährden. mehr