Der Kranich (original) (raw)
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| Titel: | Der Kranich |
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| aus: | Gedichte, S. 28–29 |
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| Auflage: | 1. Auflage |
| Entstehungsdatum: | |
| Erscheinungsdatum: | 1851 |
| Verlag: | Carl Reimarus’ Verlag. W. Ernst. |
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| Erscheinungsort: | Berlin |
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| Originalsubtitel: | |
| Originalherkunft: | |
| Quelle: | UB Bielefeld und Commons |
| Kurzbeschreibung: | |
| vergleiche in der 10. Auflage (1905) | |
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Der Kranich.
Rauh ging der Wind, der Regen troff,
Schon war ich naß und kalt;
Ich macht’ auf einem Bauernhof
Im Schutz des Zaunes halt.
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Mit abgestutzten Flügeln schritt
Ein Kranich drin umher.
Nur seine Sehnsucht trug ihn mit
Den Brüdern über’s Meer;
Mit seinen Brüdern, deren Zug
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Jetzt hoch in Lüften stockt,
Und deren Schrei auch ihn zum Flug
Gen Süden ruft und lockt.
Und sieh, er hat sich aufgerafft,
Es gilt ja Lenz und Glück;
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Umsonst, der Schwinge fehlt die Kraft,
Und ach, er sinkt zurück.
Nur Hahn und Huhn zum Schabernack
Umkrähn ihn jetzt voll Freud: –
Es jubelt stets das Hühnerpack
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Bei eines Kranichs Leid.