Kompagnon – Wiktionary (original) (raw)

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Singular Plural
Nominativ der Kompagnon die Kompagnons
Genitiv des Kompagnons der Kompagnons
Dativ dem Kompagnon den Kompagnons
Akkusativ den Kompagnon die Kompagnons

Worttrennung:

Kom·pa·g·non, Plural: Kom·pa·g·nons

Aussprache:

IPA: [kɔmpanˈjɔ̃ː], [ˈkɔmpanjɔ̃], [ˈkɔmpanjɔŋ]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kompagnon (Info), Lautsprecherbild Kompagnon (Info), Lautsprecherbild Kompagnon (Info)

Reime: -ɔ̃ː

Bedeutungen:

[1] Wirtschaft: Partner in einer geschäftlichen Unternehmung

[2] Mitglied eines eingeschworenen Teams, das bestimmte Tätigkeiten gemeinsam unternimmt

Herkunft:

im 16. Jahrhundert entlehnt von französisch compagnon → frGefährte, Genosse[1][2]

Synonyme:

[1] Geschäftspartner, Gesellschafter, Kommanditär, Teilhaber

[2] Gefährte, Kumpan, Kumpel

Beispiele:

[1] Der Bauunternehmer Klausen und sein Kompagnon Hansen hatten die Baustelle aufgegeben, noch bevor der erste Spatenstich gemacht war.

[1] „Wenn ich die drei Wechsel akzeptieren wolle, sagte er, würde er mich zu seinem Kompagnon im Rindergeschäft machen.“[3]

[2] Die gefasste Diebin und ihr Kompagnon versuchten zu Fuß vom Tatort zu fliehen.

[2] „Der Piranha und der Böse Bosse waren früher sehr gute Freunde gewesen, und obendrein Kompagnons in der Lebensmittelbranche.“[4]

[2] „Die drei jungen Männer, die die beiden Gefangenen und ihren lustigen Kompagnon eingebracht hatten, sprachen nun leise mit den Milizen, und es entstand wieder ein lautes betäubendes Gelächter.“[5]

[1] Wirtschaft: Partner in einer geschäftlichen Unternehmung

[2] Mitglied eines eingeschworenen Teams, das bestimmte Tätigkeiten gemeinsam unternimmt

[1] Wikipedia-Artikel „Kompagnon

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kompagnon

[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Kompagnon

[1] The Free Dictionary „Kompagnon

[1, 2] Duden online „Kompagnon

[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKompagnon

Quellen:

  1. Wahrig Herkunftswörterbuch „Kompagnon“ auf wissen.de
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Stichwort: „Kompagnon“, Seite 515.
  3. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band III. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 280.
  4. Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. 45. Auflage. Carl's Books, München 2011 (übersetzt von Wibke Kuhn), ISBN 9783570585016, Seite 215. Schwedisches Original 2009.
  5. Charles Sealsfield: Der Legitime und die Republikaner. Eine Geschichte aus dem letzten amerikanisch-englischen Kriege. Greifenverlag, Rudolstadt 1989, ISBN 3-7352-0163-6, Seite 361. Zuerst 1833; diese Ausgabe beruht auf der von 1847.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Kompagnie