Marke – Wiktionary (original) (raw)
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Marke | die Marken |
| Genitiv | der Marke | der Marken |
| Dativ | der Marke | den Marken |
| Akkusativ | die Marke | die Marken |
[2] Beispiel für eine Bildmarke, die als Marke registriert ist ®
Worttrennung:
Mar·ke, Plural: Mar·ken
Aussprache:
IPA: [ˈmaʁkə]
Bedeutungen:
[1] eine dauerhafte Kennzeichnung oder Markierung
[2] Ware mit einem bestimmten geschützten Namen
[3] Postwesen: Kurzform von Briefmarke oder einem anderen Wertzeichen
[4] Berechtigung für Bezug oder Vergünstigung
Symbole:
[2] (TM) - Unregistered Trademark, ® Registered Trademark, (SM) - Service Marke
Herkunft:
im 17. Jahrhundert von gleichbedeutend französisch marque → fr entlehnt; Rückbildung aus marquer → fr ‚kennzeichnen‘; aus gleichbedeutend italienisch marcare → it; zu marco → it gebildet; aus germanisch *marka- → gem ‚Zeichen‘.[1]
Synonyme:
[2] Warenzeichen
Oberbegriffe:
[1] Kennzeichnung
Unterbegriffe:
[1] Dienstmarke, Duftmarke, Erkennungsmarke, FBI-Marke, Geruchsmarke, Handmarke, Hundemarke, Landmarke, Meistermarke, Ohrmarke, Polizeimarke, Porzellanmarke, Schmiedemarke, Zinnmarke
[1, 2] Randmarke
[2] allgemein: Gemeinschaftsmarke, Nobelmarke, Notorietätsmarke, Premiummarke, Weltmarke
[2] Automarke, Benutzungsmarke, Bewegungsmarke, Biermarke, Bildmarke, Dienstleistungsmarke, Eigenmarke, Farbmarke, Fremdmarke, Geruchsmarke, Handelsmarke, Hausmarke, Herstellermarke, Hologrammmarke, Hörmarke, Kabelkennfadenmarke, Kaffeemarke, Kennfadenmarke, Kollektivmarke, Kollisionsmarke, Kondommarke, Konzernmarke, Mobilitätsmarke, Muttermarke, Positionsmarke, Registermarke, Schutzmarke, Schwestermarke, Siegelmarke, Stadtmarke, Submarke, Tochtermarke, Überwachungsmarke, Waschmittelmarke, Widerspruchsmarke, Wortmarke, Zigarettenmarke
[3] Automatenbriefmarke, Automatenmarke, Briefmarke, Brieftaubenpostmarke, Dienstmarke, Eckmarke, Fiskalmarke, Flugpostmarke, Frankomarke, Freimarke, Gebührenmarke, Gedenkmarke, Kolonialmarke, Kreditmarke, Lebensmittelmarke, Luftpostmarke, Notopfermarke, Portomarke, Raketenpostmarke, Rollenmarke, Sondermarke, Spendenmarke, Spielmarke, Steuermarke, Taubenpostbriefmarke, Tabakmarke, Taubenpostmarke, Telegrafenmarke/Telegraphenmarke, Weihnachtsmarke, Wohlfahrtsmarke, Wohltätigkeitsmarke, Zuschlagmarke/Zuschlagsmarke
[4] Biermarke, Brotmarke, Essensmarke, Lebensmittelmarke, Rabattmarke, Rauchermarke, Zuckermarke
[*] 1-Prozent-Marke, 10-Prozent-Marke, 80-Prozent-Marke, Prozentmarke
Beispiele:
[1] Rinder werden mit Ohren_marken_ versehen.
[2] Ich mag Zigaretten dieser Marke nicht.
[3] Beim Aufkleben der Marke habe ich mir die Zunge verstaucht.
[3] „Dank ihrer guten Hafteigenschaften und der handlichen Konfektionierung erfreuen sich die selbstklebenden Marken immer größerer Beliebtheit.“[2]
[3] „Anfang der 1970er-Jahre häuften sich die Anfragen an den damaligen Postminister Georg Leber (SPD) aus der Bevölkerung und aus Politikerkreisen, ob nicht auch die Bundesrepublik Marken zum Umweltschutz herausgeben könne.“[3]
[3] „Eine unbenutzte Marke ist dabei wenig spannend.“[4]
[3] „Es würde Tage dauern, bis alle Marken wieder ihren Platz in den Alben gefunden hätten.“[5]
[3] „Bald nach ihrer Gründung führten beide Unternehmen eigene Marken für ihre Taubenpostdienste ein.“[6]
Redewendungen:
Charakteristische Wortkombinationen:
[2] angemeldete, angegriffene, ältere, ausländische, bekannte, benutzte, dreidimensionale, eingetragene, erworbene, führende, geschützte, heimische, internationale, junge, neuere, registrierte, schlechte, sonstige, strittige, unbenutzte Marke
[2] eine Marke kaufen/verkaufen
Wortbildungen:
[1] Marker (→ Textmarker)
[2] Markenabkommen, Markenamt, Markenanmelder, Markenanmeldung, Markenanwalt, Markenartikel, Markenauftritt, Markenbereich, Markenbewusstsein, Markenblatt, Markenbutter, Markeneintragung, Markeneintragungsverfahren, Markenfachmann, Markenfähigkeit, Markenform, Markengesetz, Markenhersteller, Markeninhaber, Markenklassifikation, Markenkleidung, Markenlizenz, Markenmanagement, Markenname, Markenpiraterie, Markenpositionierung, Markenrecherche, Markenrecht, Markenrechtsreform, Markenrechtsverletzung, Markenregister, Markenschutz, Markenstelle, Markentreue, Markenüberwachung, Markenverordnung (→ Gemeinschaftsmarkenverordnung), Markenware, Markenzeichen, Marketing, Reichsmarkenschutzgesetz,
[3] Markensammler
[1] eine dauerhafte Kennzeichnung oder Markierung
[2] Ware mit einem bestimmten geschützten Namen
[3] Postwesen: Kurzform von Briefmarke oder einem anderen Wertzeichen
[4] Berechtigung für Bezug oder Vergünstigung
[1–4] Wikipedia-Artikel „Marke“
[1–3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Marke“
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Marke“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Marke“
[1–4] The Free Dictionary „Marke“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Seite 599.
- ↑ Deutsche Post (Herausgeber): Druckverfahren deutscher Briefmarken. ohne Verlagsangabe, ohne Ortsangabe 2011 , Seite 7.
- ↑ Silke Vetter-Schultheiß, René Smolarski: Die Briefmarke als historische Quelle. In: philatelie. Nummer 484, Oktober 2017 , Seite 29-31, Zitat Seite 29.
- ↑ Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 7. Norwegisches Original 2016.
- ↑ Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2 , Seite 183.
- ↑ Neuseeländische Besonderheiten. In: postfrisch. Nummer 2, 2022 , Seite 36.