Schweinestall – Wiktionary (original) (raw)

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Singular Plural
Nominativ der Schweinestall die Schweineställe
Genitiv des Schweinestallesdes Schweinestalls der Schweineställe
Dativ dem Schweinestalldem Schweinestalle den Schweineställen
Akkusativ den Schweinestall die Schweineställe

[1] Schweinestall

Worttrennung:

Schwei·ne·stall, Plural: Schwei·ne·stäl·le

Aussprache:

IPA: [ˈʃvaɪ̯nəˌʃtal]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schweinestall (Info)

Bedeutungen:

[1] Stall, in dem Hausschweine gehalten werden

[2] unordentlicher, schmutziger Raum

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Schwein und Stall sowie dem Fugenelement -e

Synonyme:

[1, 2] Saustall

[1] Schweinekoben

Sinnverwandte Wörter:

[1] Schweinegehege

Oberbegriffe:

[1] Tierstall

Beispiele:

[1] Morgen wird der Schweinestall ausgemistet.

[1] „Die Dondorfer Zinkwanne im ausgedienten Schweinestall vor Augen, prustete ich los.“[1]

[1] „Ein paar Kuh- und Schweineställe bildeten das Ganze dieser Hinterwäldler-Siedlung.“[2]

[1] „Er war ein Mannsbild und in der Faktorei ein Mädchen für alles und durfte im Schweinestall schlafen.“[3]

[1] „Bald wurde der Schweinestall zu eng.“[4]

[2] Wie kannst du in aller Ruhe in diesem Schweinestall sitzen und fernsehen?

[1] Stall, in dem Hausschweine gehalten werden

[2] unordentlicher, schmutziger Raum

[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5 , „Schweinestall“, Seite 966.

[1] Wikipedia-Artikel „Schweinestall

[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schweinestall

[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchweinestall

[1, 2] The Free Dictionary „Schweinestall

Quellen:

  1. Ulla Hahn: Wir werden erwartet. Roman. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2017, ISBN 978-3-421-04782-3, Seite 105.
  2. Charles Sealsfield: Der Legitime und die Republikaner. Eine Geschichte aus dem letzten amerikanisch-englischen Kriege. Greifenverlag, Rudolstadt 1989, ISBN 3-7352-0163-6, Seite 6. Zuerst 1833; diese Ausgabe beruht auf der von 1847.
  3. Halldór Laxness: Islandglocke. Roman. Suhrkamp Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main 1975, ISBN 3-518-06728-1, Seite 195. Isländisch 1943-1946.
  4. Gustave Flaubert: Bouvard und Pécuchet. Roman. Diogenes, Zürich 1979 (übersetzt von Erich Marx), ISBN 3-257-20725-5 , Seite 46. Französisch 1881.