Sklavin – Wiktionary (original) (raw)

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Singular Plural
Nominativ die Sklavin die Sklavinnen
Genitiv der Sklavin der Sklavinnen
Dativ der Sklavin den Sklavinnen
Akkusativ die Sklavin die Sklavinnen

Worttrennung:

Skla·vin, Plural: Skla·vin·nen

Aussprache:

IPA: [ˈsklaːvɪn], [ˈsklaːfɪn]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sklavin (Info)

Reime: -aːfɪn, -aːvɪn

Bedeutungen:

[1] weibliche Person, die als Sache im Eigentum eines anderen Menschen steht

Herkunft:

[1] Ableitung (speziell Motion, Movierung) vom Stamm des Wortes Sklave mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Männliche Wortformen:

[1] Sklave

Unterbegriffe:

[1] Sexsklavin, Negersklavin

Beispiele:

[1] „Sie wollte sich nie mit ihrem Los als Sklavin abfinden.“[1]

[1] „Sie lösten die Fesseln einer Sklavin und befahlen ihr emporzuklettern.“[2]

[1] „Die meisten Sklavinnen haben aber weniger Glück und wechseln für einen durchschnittlichen Preis von 200 Gramm Silber den Besitzer.“[3]

[1] „Die Läden mit Seidenstoffen und die Läden mit Schmuck sind auch der Treffpunkt der Haremsdamen mit ihren Sklavinnen.“[4]

[1] weibliche Person, die als Sache im Eigentum eines anderen Menschen steht

[1] Wikipedia-Artikel „Sklavin

[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sklavin

[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSklavin

[1] The Free Dictionary „Sklavin

[1] Duden online „Sklavin

Quellen:

  1. Eric T. Hansen mit Astrid Ule: Planet Amerika. Ein Ami erklärt sein Land. Bastei Lübbe, Köln 2012, ISBN 978-3-404-60692-4, Seite 227.
  2. Robert Harms: Das Sklavenschiff. Eine Reise in die Welt des Sklavenhandels. C. Bertelsmann Verlag, ohne Ort 2004, ISBN 3-570-00277-2, Seite 327.
  3. Joachim Telgenbüscher: Haithabu. Metropole zwischen den Meeren. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012 , Seite 82-97, Zitat Seite 92 f.
  4. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 271. Norwegisches Original 1903.