Bauchnabel – Wiktionary (original) (raw)

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Singular Plural
Nominativ der Bauchnabel die Bauchnabel
Genitiv des Bauchnabels der Bauchnabel
Dativ dem Bauchnabel den Bauchnabeln
Akkusativ den Bauchnabel die Bauchnabel

[1] menschlicher Bauchnabel

Worttrennung:

Bauch·na·bel, Plural: Bauch·na·bel

Aussprache:

IPA: [ˈbaʊ̯xˌnaːbl̩]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bauchnabel (Info), Lautsprecherbild Bauchnabel (Info)

Bedeutungen:

[1] Anatomie: bei allen Plazentatieren diejenige Stelle mittig auf der Vorderseite des Bauchs, wo während der Schwangerschaft beim Heranwachsen im Mutterleib die Nabelschnur angewachsen ist, die über die Plazenta die für das Leben und Wachstum notwendigen Stoffe mit dem Blutkreislauf der Mutter austauscht

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Bauch und Nabel

Synonyme:

[1] Nabel

Beispiele:

[1] „Ähnlich wie bei Ohrringen ist die Auswahl an speziell für den Bauchnabel gefertigtem Piercingschmuck besonders vielfältig.“[1]

[1] „Sie zog einer der Haare seiner Mutter aus einem tiefen Schnitt, der sich schräg oben über seinen Bauchnabel zog.“[2]

[1] „Zwischen Brustwarzen und Bauchnabel ist ein großer Smiley, und als Rado genauer hinsieht, fällt ihm auf, dass er sich aus Brandnarben von unzähligen Zigaretten zusammensetzt.“[3]

Wortbildungen:

[1] Bauchnabelpiercing, Nabelschnur

[1] bei allen Plazentatieren diejenige Stelle mittig auf der Vorderseite des Bauchs, wo während der Schwangerschaft beim Heranwachsen im Mutterleib die Nabelschnur angewachsen ist

[1] Wikipedia-Artikel „Bauchnabel

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Bauchnabel

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bauchnabel

[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBauchnabel

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Bauchnabelpiercing
  2. David Whitehouse: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek. Tropen, Stuttgart 2015 (übersetzt von Dorothee Merkel), ISBN 978-3-608-50148-3 , Zitat Seite 165.
  3. Jón Atli Jónasson: Schmerz. Ein Fall für Dora und Rado. 2. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-651-00134-3, Seite 250. Isländisches Original Reykjavík 2022.