Wahlrecht – Wiktionary (original) (raw)
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| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Wahlrecht | die Wahlrechte |
| Genitiv | des Wahlrechtesdes Wahlrechts | der Wahlrechte |
| Dativ | dem Wahlrechtdem Wahlrechte | den Wahlrechten |
| Akkusativ | das Wahlrecht | die Wahlrechte |
Worttrennung:
Wahl·recht, Plural: Wahl·rech·te
Aussprache:
IPA: [ˈvaːlˌʁɛçt]
Hörbeispiele:
Wahlrecht (Info)
Bedeutungen:
[1] Recht einer Person, wählen zu gehen und gewählt zu werden
[2] Gesamtheit der rechtlichen Regelungen, die den Wahlablauf betreffen
Abkürzungen:
Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Wahl und Recht
Unterbegriffe:
[1] Ausländerwahlrecht, Elternwahlrecht, Familienwahlrecht, Frauenwahlrecht, Kinderwahlrecht, Pluralwahlrecht
[1, 2] Kommunalwahlrecht
[2] Bundestagswahlrecht, Direktwahlrecht, Dreiklassenwahlrecht, Klassenwahlrecht, Landtagswahlrecht, Listenwahlrecht, Mehrheitswahlrecht, Persönlichkeitswahlrecht, Proportionalwahlrecht, Proporzwahlrecht, Verhältniswahlrecht, Zensuswahlrecht
Beispiele:
[1] „In Brandenburg dürfen Jugendliche künftig schon mit 16 Jahren zur Wahl gehen. Einer Änderung des entsprechenden Gesetzes stimmten heute die Abgeordneten im Landtag mehrheitlich zu. […] Erstmals in einem Flächenland haben damit junge Leute ab 16 Wahlrecht auf Landesebene.“[1]
[1] „Ein Wahlrecht beispielsweise besaßen nur Landbesitzer.“[2]
[1] „1936 wird den Schwarzen in der Kapprovinz das Wahlrecht entzogen.“[3]
[1] [1918:] Nun wurde das Wahlalter auf 20 Jahre herabgesetzt. Erstmals erhielten auch Frauen ab diesem Alter das aktive und passive Wahlrecht.[4]
[1] „Das allgemeine Wahlrecht kam erst 1907.“[5]
[2] „Nach Lockerung des Wahlrechts 1897 wurde er von den Massen geradezu gekrönt.“[6]
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] mit Adjektiv: aktives Wahlrecht – wählen dürfen (beispielsweise erst ab einem bestimmten Alter)
[1] mit Adjektiv: passives Wahlrecht – gewählt werden dürfen (beispielsweise zu einem Parlamentarier)
Wortbildungen:
wahlrechtlich, Wahlrechtsänderung, Wahlrechtsfrage, Wahlrechtsgleichheit, Wahlrechtsreform
[1] Recht einer Person, wählen zu gehen und gewählt zu werden
[2] Gesamtheit der rechtlichen Regelungen, die den Wahlablauf betreffen
[1] Wikipedia-Artikel „Wahlrecht“
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wahlrecht“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Wahlrecht“
[1, 2] The Free Dictionary „Wahlrecht“
Quellen:
- ↑ 16-Jährige dürfen bald in Brandenburg wählen. In: Tagesspiegel. 26. Januar 2012, abgerufen am 11. November 2012.
- ↑ Marianne Wellershoff: Stratege der Freiheit. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016 , Seite 40-45, Zitat Seite 43.
- ↑ Bertram Weiss: Aufstand unter Tage. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014 , Seite 116-125, Zitat Seite 124.
- ↑ Rolf Schulte, Benjamin Stello (Hrsg.): Geschichte entdecken 3 (Ausgabe für Schleswig-Holstein). Die Welt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. C.C.Buchner Verlag, Bamberg 2021, ISBN 978-3-661-30043-6, Seite 106 (ein Schulbuch)
- ↑ Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X , Seite 59.
- ↑ Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X , Seite 71.
Ähnliche Wörter (Deutsch):
ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Auswahlrecht