befremden – Wiktionary (original) (raw)
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Siehe auch:
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | befremde |
| du | befremdest | |
| er, sie, es | befremdet | |
| Präteritum | ich | befremdete |
| Konjunktiv II | ich | befremdete |
| Imperativ | Singular | befremde! |
| Plural | befremdet! | |
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb |
| befremdet | haben | |
| Alle weiteren Formen: Flexion:befremden |
Worttrennung:
be·frem·den, Präteritum: be·frem·de·te, Partizip II: be·frem·det
Aussprache:
IPA: [bəˈfʁɛmdn̩]
Hörbeispiele:
befremden (Info)
Bedeutungen:
[1] in unangenehmer, fremdartiger Weise berühren oder verwundern
Herkunft:
etymologisch: Das seit dem 15. Jahrhundert belegte Verb ist eine Zusammensetzung von fremden (veraltete Ableitung zu fremd, mittelhochdeutsch vremden ‚fremd machen‘)[1] und dem Präfix be-.
strukturell: Derivation (Ableitung) zum Adjektiv fremd durch Konversion mit der Flexionsendung -en und dem Derivatem (Ableitungsmorphem) be-[2]
Synonyme:
[1] eigenartig, merkwürdig, seltsam anmuten
Beispiele:
[1] Das unhöfliche Verhalten der Menschen befremdet ihn.
Wortbildungen:
befremdend, befremdet, befremdlich, Befremden, Befremdung
[1] in unangenehmer, fremdartiger Weise berühren oder verwundern
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „befremden“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „befremden“
Quellen:
- ↑ Günther Drosdowski (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-20907-0 , Seite 204
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „befremden“