beweinen – Wiktionary (original) (raw)
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | beweine |
| du | beweinst | |
| er, sie, es | beweint | |
| Präteritum | ich | beweinte |
| Konjunktiv II | ich | beweinte |
| Imperativ | Singular | beweine |
| Plural | beweint! | |
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb |
| beweint | haben | |
| Alle weiteren Formen: Flexion:beweinen |
Worttrennung:
be·wei·nen, Präteritum: be·wein·te, Partizip II: be·weint
Aussprache:
IPA: [bəˈvaɪ̯nən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: weinend um jemanden oder über etwas trauern
[2] reflexiv, veraltet: sich betrinken
Herkunft:
[1] Derivation (Ableitung) zum Verb weinen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) be-
[2] Derivation (Ableitung) zum Substantiv Wein durch Konversion mit der Flexionsendung -en und dem Derivatem (Ableitungsmorphem) be-
Sinnverwandte Wörter:
[1] beklagen, betrauern, jammern, klagen, wehklagen
[2] betrinken, beschnapsen
Beispiele:
[1] Es tut gut, wenn man sich traut, einen Verlust zu beweinen.
[1] Sie beweinten den Tod des geliebten Bruders.
[1] „Und Sarah starb in Kirjat-Arba, das ist Hebron, im Land Kanaan. Da ging Abraham hin, um zu klagen um Sarah und sie zu _beweinen._“[1]
[2] Sie beweinen sich zu sehr mit dem Rebensafte.
Wortbildungen:
[1] transitiv: weinend um jemanden oder über etwas trauern
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „beweinen“
[1, 2] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „beweinen“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „beweinen“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „beweinen“
[1] The Free Dictionary „beweinen“
Quellen: