gewichtig – Wiktionary (original) (raw)

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Positiv Komparativ Superlativ
gewichtig gewichtiger am gewichtigsten
Alle weiteren Formen: Flexion:gewichtig

Worttrennung:

ge·wich·tig, Komparativ: ge·wich·ti·ger, Superlativ: am ge·wich·tigs·ten

Aussprache:

IPA: [ɡəˈvɪçtɪç], [ɡəˈvɪçtɪk]

Hörbeispiele: Lautsprecherbild gewichtig (Info), Lautsprecherbild gewichtig (Info)

Reime: -ɪçtɪç, -ɪçtɪk

Bedeutungen:

[1] veraltend: von großem Gewicht

[2] übertragen: von großer Bedeutung

Herkunft:

Ableitung (Derivation) des Nomens Gewicht mit dem Suffix -ig. Seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar[1].

Synonyme:

[2] schwerwiegend

Sinnverwandte Wörter:

[1] massig, schwer

[2] bedeutend, bedeutsam, maßgebend

Unterbegriffe:

[1] leichtgewichtig, schwergewichtig

Beispiele:

[1] Die Wettbewerbe bestehen aus Skilanglauftouren, die mit Orientierungshilfen (Kompass) und mit unterschiedlich gewichtigen Rucksäcken zu absolvieren sind.[2]

[2] Die auch heute noch in starker Abhängigkeit von der sozialen Herkunftssch[icht] stehenden Schulbildungslaufbahnen und -abschlüsse haben einen gewichtigen Einfluß auf die Ausbildung politischer Orientierungen und Aktivitäten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.[3]

Wortbildungen:

Gewichtigkeit, Schwergewichtigkeit

[2] übertragen: von großer Bedeutung

[1, 2] Wissenschaftlicher Rat und Mitarbeiter der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. A–Z. 2., völlig neu bearbeitete und stark erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-02176-4 , Seite 607

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „gewichtig

[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalgewichtig

[1, 2] Duden online „gewichtig

Quellen:

  1. Günther Drosdowski (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-20907-0 , Seite 240
  2. Einhundert Jahre Deutscher Skiverband. Band 2, Deutscher Skiverband, 2005
  3. Martin Greiffenhagen: Handwörterbuch zur politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland. VS Verlag, 2002. Seite 456