hebeln – Wiktionary (original) (raw)
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Siehe auch:
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | hebele |
| du | hebelst | |
| er, sie, es | hebelt | |
| Präteritum | ich | hebelte |
| Konjunktiv II | ich | hebelte |
| Imperativ | Singular | hebele! |
| Plural | hebelt! | |
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb |
| gehebelt | haben | |
| Alle weiteren Formen: Flexion:hebeln |
Nebenformen:
[2] hefeln
Worttrennung:
he·beln, Präteritum: he·bel·te, Partizip II: ge·he·belt
Aussprache:
IPA: [ˈheːbl̩n]
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas mithilfe eines Hebels oder eines Hebelgriffes in die Höhe heben oder von der Stelle bewegen
[2] transitiv: etwas mit Sauerteig versehen, etwas säuern
Herkunft:
strukturell: Derivation (Ableitung) zum Substantiv Hebel durch Konversion mit der Flexionsendung -n[1]
Beispiele:
[1] „Die Tranchenlösung ist ein Instrument, um die Verlustzuweisung in Prozent der Kommanditeinlage nach oben zu _hebeln._“[2]
[2] Heble den Teig und lass ihn über Nacht stehen.
Wortbildungen:
[1] etwas mithilfe eines Hebels oder eines Hebelgriffes in die Höhe heben oder von der Stelle bewegen
[2] etwas mit Sauerteig versehen, etwas säuern
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9 , „hebeln“, Seite 729
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „hebeln“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „hebeln“
Quellen:
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „hebeln“
- ↑ Leo Fischer „Anleger stürmen Steuersparmodelle“, welt.de, 8. Januar 2005