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[ Urne3 (Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge - Bergmagazin CC BY-NC-SA) ](/singleimage?imagenr=2444727 ""Urne3" Provenance/Rights: Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge - Bergmagazin (CC BY-NC-SA)

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Provenance/Rights: Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge - Bergmagazin (CC BY-NC-SA)

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Description

Urnen aus einem Steinkistengrab aus der Eisenzeit, gefunden 1924 im Pfarrland zwischen Hallkirch und Buschkau, als der Pflug an einer der Steinplatten hängen blieb. Länge des Grabes etwa 10 m, Breite 80 cm. Inhalt: etwa 16 große Aschenurnen, jede von mehreren Beigabengefäßen umgeben. Die meisten sind beim Öffnen des Grabes oder innerhalb der nächsten Stunden zu Staub zerfallen. Erhalten werden konnten damals 2 große und 4 kleine Gefäße. Das Größte hat einen Durchmesser von 35 cm und eine Höhe von 25 cm. Für solche Funde war damals in der ganzen Provinz Posen oder in Westpreußen niemand zuständig. Die Funde wurden deshalb im Pfarrhaus Hallkirch eingelagert.
In der zweitgrößten Urne befand sich eine zusammengebackene Masse, sie enthielt Reste von Knochen, von einem Milchzahngebiß, Teile von Gewandfibeln und eine Halskette aus Bronze sowie einen Armreif aus Eisen: sie gehörten zu einem Mädchen von etwa 9 Jahren; alle Funde gehören zur Lausitzer Kultur, also in die Zeit zwischen 1400 bis 700 v.Chr.
Heute existieren noch 3 Urnen, alle in einem sehr fragilen Zustand.
Hallkirch liegt in Polen 80 km nordöstlich von Posen, vermutlich das heutige Jareszewo.

Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge - Bergmagazin

[Last update: 2025/02/07]

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