The Light (2025) (original) (raw)
Synopsis
A portrait of a modern family between collapse and new beginnings dealing with the big issues of our times, in a world that is reeling. Tim, Milena, their almost grown-up twins Frieda and Jon and their illegitimate son Dio - this is the Engels family, who seemingly have nothing left to hold them together when housekeeper Farrah enters their lives. The mysterious Syrian woman puts the Engels' emotional world to an unexpectedly wild test.
Cast
Popular reviews
Da ist diese Familie, die ist voll dysfunktional. Das sagt hier nämlich alle zwei Minuten jemand in die Kamera und weil das noch nicht verständlich genug sein könnte, hat Tom Tykwer zur Sicherheit noch jedes erdenkliche Klischee einzeln aneinander gereiht - Sohnemann lebt lieber in der virtuellen Realität seiner Videospiele, Töchterchen ist gegen Alles und lindert den Schmerz der Welt mit Parties und Drogen, Mutti telefoniert voll viel, Papi läuft gerne mit entblößtem Pullermann durch die Bude.
Aber halt: vielleicht ist ja auch das noch nicht aussagekräftig genug. Dankenswerterweise liefert die Ausstattung weitere Hinweise. Deshalb sieht das Zimmer des Jungen aus, wie man das aus Hacker-Filmchen der 90er kennt und für Töchterchens vier Wände hat das ArtDepartment offenbar noch Restbestände…
Wenn das Licht, das du am Ende des Tunnels siehst, Das Licht von Tom Tykwer ist, weißt du, das Fegefeuer erwartet dich.
rejoice within the flickering light - the saviors need to be saved
Tom Tykwer is going full metal Christopher Nolan on this social justice warriors satire. quickly it becomes hard to draw a line: is the self sufficient stylishness clashing with the typical german stiffness of the script and most of the actors, or is it the perfect toxic storm to let Das Licht become some sort of cringy guilty pleasure?
Tykwer wants to have the cake and eat it too: his film is both a acidic satire on our society's current state but also inherits a serious naivety of hopeful, humanistic effort. the cardbox characters - PR daddy with cynical reflection level, career mum with good intentions but dysfunctional…
ok, so two thirds through the movie i thought that germany had finally gotten its first true guilty pleasure movie and i really had fun watching this epic social-democratic nightmare of a film: the completely gaga stylistic choices, the wooden dialogue, the blunt visual ’metaphors’, the hilariously uncool, untrendy and anachronistic _jugendzentrum_-like dance and musical scenes, the off costumes and set designs, and the gaping discrepancy between the terrible artistic choices and the over-the-top artistic ambition - this is all really unintentional comedy gold. but the ending reveals, even to the most ironic eye, what an ugly piece of exocticism, esoteric stupidity and german ideology this really is: the redemption of the liberal kartoffeldeutsche family by their syrian ‚others‘, the horrible deaths of people degraded to the most tasteless metaphor for german ‚check your privileges‘. this has to be one of the ugliest and most vulgar endings in modern film history.
It’s not Lars Eidinger if his d*ck isn’t out in the first two minutes
Leave it to a white European to make a film that completely exoticises a woman of colour, uses her as a plot device to heal an entire white family (because Arab women know hOcUs PoCuS), and STILL manages to end the film with white saviourism. This has got to be a fucking joke.
Naja, der Film entgleitet tonal und moralisch völlig. Eine Entgleisung ist das, was Tykwer hier über Einwanderer, Migration und den Umgang des Westens mit dem Globalen Süden vorhat. Das Flüchtlingsschicksal der geheimnisvollen Putzfrau wird dann zum reinen Vehikel benutzt, um die Wohlstanddepressionen der Familie zu lindern. Das hat phasenweise auch etwas Naives. Der Film will eine ehrliche Auseinandersetzung sein mit weißen Privilegien, aber gleitet ab in eine Selbstbezichtigungskultur der Privilegierten, die ihre eigenen gesellschaftlichen Vorteile übermäßig reflektieren – bis hin zur performativen Schuldinszenierung. Und statt sich auf strukturelle Veränderungen zu konzentrieren, wird so sehr die eigene privilegierte Position betont, was zu Selbstbeweihräucherung und nicht zu echter Solidarität führt. Am Ende klopft man sich dann doch selbstherrlich auf die Schulter, und an den Ungerechtigkeiten der Welt, die der Film manchmal wirklich mit Schmackes inszeniert, ändert sich nichts. Deshalb kann man den Film trotz einiger toller Extravaganz im Grunde nicht gut finden.
Vielleicht habt ihr show AND tell gar nicht verdient, weil euch immer noch oft wer was zeigt, aber keiner was erzählt, weil die Erklärung in der Postmoderne ach so lästig ist und man sich direkt hinter einem Lachen versteckt, wenn eine Szene Text ist, und nicht Chiffre. Ich bin direkt danach auf die Dachterasse im Aletto hochgefahren, sieben Stockwerke über meiner Scheißstadt, und ich wünschte, es würde regnen. Ich wünschte, es würde jetzt gerade in diesem Moment, triefnass an Emotionen, Vibes und Hoffnung aus dem riesengroßen, dreiviertel-leeren altehrwürdigen Lichtspielhaus suppend, in berstenden Fluten und zermahlenden Strömen regnen! Ich sehe ein paar Wolken und das reicht mir nicht. Es muss alles weg. Ich war gefühlt der einzige Mensch im Saal, der…
The worst thing to happen to Bohemian Rhapsody since Bohemian Rhapsody
English Version below:)
"Das Licht" ist wirklich ein ganz schwieriger Fall, was ja im Deutschen Kino vor allem bei solchen Themen nichts neues ist.
Es geht hier also um eine ziemlich disfunktionale Familie, welche eine neue Haushälterin, nämlich eineGgeflüchtete aus Syrien anstellen. So viel erstmal zu den Rahmenbedingungen.
Dieser Film ist einfach gesagt an vielen Stellen wirklich Problematisch und ich versuche mal zu erläutern warum.
Wir haben hier einen Film der sich ganz schön groß auf die kappe schreibt mega "Gesellschaftskritisch" zu sein. Der Zuschauer wird die ganze Zeit halb Ironisch halb plakativ von den Figuren darauf hingewiesen die ihrer Situation bewusst scheinen. Dabei ist dieser Film alles andere als das. "Das Licht" ist ein klassischer Fall von Egoistischer Schadensbegrenzung…
An interesting, well-acted, but ridiculously long film, which can be boring and make you lose track of the main story. Lars Eidinger is by far the most redeeming aspect of this film. I don't know if it was because I didn't understand or wasn't in the mood, but it really pissed me off that the director of "Run Lola Run" made a film I wouldn't like at all.