Blühreservoirs in Steinobstanlagen: Schaffung von selbstregulierenden Systemen mit einer Low-Input-Strategie (2024-2026) (original) (raw)
Lucas-Barbosa, Dani; Muller, Roxane and Reinbacher, Lara (2024) Blühreservoirs in Steinobstanlagen: Schaffung von selbstregulierenden Systemen mit einer Low-Input-Strategie (2024-2026). Jahresbericht 2024. Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL , CH-Frick.
| [ |
PDF - German/Deutsch (Jahresbericht 2024)Limited to [Depositor and staff only] 2MB |
|---|
Summary in the original language of the document
Der Grossteil von Tafelkirschen in der Schweiz, und zunehmend auch Zwetschgen und Aprikosen, wird in Anlagen mit Regenschutzdach und seitlichen Insektenschutznetzen produziert. Die Insektenschutznetze werden in der Regel nach der Blüte angebracht und sollen das Eindringen von Schädlingen, z.B. Fruchtfliegen, verhindern. Ihr Nachteil ist aber, dass diese Barrieren auch Nützlinge wie die natürlichen Gegenspieler von Schädlingen ausschliessen können. Vor allem das Auftreten von Blattläusen wird somit begünstigt. Innerhalb der Insektenschutznetze fehlen zudem Nektar- und Pollenquellen, die für Bestäuber und viele natürliche Gegenspieler wichtig sind.
In diesem Projekt legen wir deshalb mehrjährige "Blühreservoirs" an, die in den Randbereichen der Obstanlagen angesät werden, und somit das Durchführen der Kulturmassnahmen nicht stören. Wir wollen damit die logistischen Herausforderungen und den Pflegeaufwand von Blühstrukturen in Obstanlagen für die Produzent*innen verringern.
Repository Staff Only: item control page