Programmieren mit Harald R. Haberstroh: Listings (Source-Code drucken) (original) (raw)
Sollten Sie Source Code in gedruckter Form abliefern (müssen), dann sollte ein Listing etwa so aussehen:
Das Listing sollte folgende Eigenschaften aufweisen:
- Autor und Dateiname ist sofort ersichtlich
- Seitennummern werden gedruckt
- Syntax-Hilighting: Schlüsselworte, Kommentare usw. sollten unterschiedlich formatiert sein
- Querformat mit zwei Spalten, um Papier zu sparen (Zwei Seiten auf eine drucken)
- Es muss ein "fixed font" (z.B. Courier) verwendet werden, d.h. jedes Zeichen hat die selbe Breite (ausgenommen String-Konstante)
- Optional sollen Zeilennummern gedruckt werden (siehe Beispiele unten).
Beispiel mit Zeilennummern:
Beispiel mit Zeilennummern, nur jede 5. Zeile bekommt eine Nummer:
Unter Linux können Sie den Befehl a2ps (ASCII to PostScript, 2 = two = to, daher a2ps) verwenden.
Beispiele:
Die Datei dreieck.py wird auf dem Drucker hpg1 ohne Zeilennummern gedruckt.
a2ps --line-numbers=1 -Phpg2 dreieck.py newprog.py
Die Dateien dreieck.py und newprog.py werden am Drucker hpg2 mit Zeilennummern gedruckt.
a2ps --line-numbers=5 -Phpg3 dreieck.py newprog.py
Die Dateien dreieck.py und newprog.py werden am Drucker hpg3 mit Zeilennummern gedruckt, wobei nur jede fünfte Zeilennummer gedruckt wird.
Weitere Optionen zu a2ps finden Sie in der man-Page (man a2ps).
Die meisten IDEs (z.B. eclipse oder netbeans) und viele Editoren bieten ähnliche Möglichkeiten, jedoch passt bei a2ps der Ausdruck praktisch immer (abgesehen davon, dass a2ps nur ASCII-versteht und damit Probleme mit Umlauten hat, aber damit kann man leben).
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