Agrarforschung Schweiz – Archiv der Online-Zeitschrift (original) (raw)
Kupfer ist im Schweizer Weinbau weit verbreitet – steht aber wegen Risiken unter Druck. Eine neue Studie der ETH Zürich zeigt, wie sich der Einsatz reduzieren lässt. Welche Massnahmen machen den Unterschied?
Agri-Photovoltaik kann im Kanton Zürich Landwirtschaft und Stromproduktion sinnvoll verbinden. Die Machbarkeitsstudie zeigt wirtschaftliches Potenzial – jedoch mit standortabhängigen Unsicherheiten und hohen Anforderungen an Planung und Bewilligung.
Eine systematische Literaturübersicht zeigt, dass batterieelektrische Traktoren unter bestimmten Bedingungen wirtschaftlich tragfähig sein können – insbesondere bei hoher jährlicher Nutzung, leichten Arbeiten, der Einbindung erneuerbarer Energien und geeigneten politischen Rahmenbedingungen.
Die heissen und trockenen Jahre zwischen 2021 und 2025 führten im Kanton Waadt zu einem deutlichen Rückgang des assimilierbaren Stickstoffs im Traubenmost, insbesondere bei der Rebsorte Chasselas. Dies hatte direkte Auswirkungen auf die Gärung und die Weinqualität.
Die Pensionspferdehaltung ist im Aufwind. Eine effiziente Arbeitsorganisation, geeignete Haltungssysteme und Biodiversitätsmassnahmen tragen dazu bei, dass dieser Betriebszweig ökonomisch stark und ökologisch wertvoll zugleich sein kann.
Nach dem Kalben haben Milchkühe oft ein Energiedefizit und bauen Fettreserven ab – mit Folgen für Gesundheit, Tierwohl und Leistung. Agroscope-Forschende zeigen nun, dass sich der Energiestatus auch über die Atemluft messen lässt.
Mischungen aus mehreren Futterpflanzen steigern systematisch den Ertrag, bei geringerem Düngereinsatz. Höhere Temperaturen verstärken die Vorteile dieser Mischungen. Sie sind somit ein Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel.
Eine starke landwirtschaftliche Beratung schafft neue Wertschöpfungsketten und optimiert bestehende. Ein interkantonales, organisationsübergreifendes Projekt zeigt, wie praxisnahe, strategische Zusammenarbeit die Schweizer Landwirtschaft zukunftsfähig machen kann.
Eine aktuelle Publikation von Agroscope gibt einen Überblick über präventive Massnahmen und nicht-chemische Bekämpfungsmöglichkeiten gegen Unkräuter, Krankheiten und Schädlinge im Acker- und Freilandgemüsebau.
Ein Mangel an Vertrauen in die Landwirtschaft untergräbt die Stabilität des Ernährungssystems und erhöht den politischen Druck für zusätzliche Regulierungen. Agroscope hat in der Deutschschweiz das Vertrauen in Ackerbau- und Viehbetriebe untersucht und zeigt zentrale Faktoren für eine gezielte Agrarpolitik auf.
Die Schweizer Landwirtschaft bleibt geprägt von der Mitarbeit der Familie, doch die ausserfamiliäre Beschäftigung nimmt zu und viele Betriebe finden kaum Personal. Agroscope untersuchte die Arbeitsbedingungen festangestellter Arbeitskräfte und Faktoren längerer Anstellungsdauern.
Dauergrünflächen bestehen aus mehreren Arten und Sorten, deren Zusammensetzung sich im Laufe der Zeit verändert. Solche Veränderungen visuell zu erkennen ist auf Artebene arbeitsintensiv und auf Sortenebene unmöglich. Zwei DNS-basierte Methoden wurden zu diesem Zweck getestet.
Die Rebsorte Räuschling wird dank der Selektion neuer Klone stabiler im Anbau und in der Weinqualität. Mehrjährige Versuche zeigen, dass vier neue Klone den Ertrag und die Qualität stabilisieren und das Risiko von Beerenplatzen sowie Botrytisbefall (Grauschimmel) reduzieren.
Entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette fallen weiterhin beträchtliche, bislang wenig genutzte Nebenströme an. Eine Literaturstudie von Agroscope zeigt, dass zentrale Fragen zur Anwendung und industriellen Verwertung weiterhin offen sind.
Die bisherigen Vernetzungs- und Landschaftsqualitätsbeiträge werden zum neuen Beitrag für regionale Biodiversität und Landschaftsqualität zusammengeführt. Diese Studie bewertet die geplante Zusammenlegung aus Sicht der agrarpolitischen Literatur.
Pflanzen-Pflanzen-Interaktionen können zu Ertragssicherheit und Resilienz beitragen. Die Bedeutung dieser Interaktionen in der Landwirtschaft ist umstritten, was auch daran liegt, dass die Mechanismen grösstenteils unklar sind. Diese Studie fasst den Wissensstand zusammen.
Treibhausgas-Rechner sind wichtige Werkzeuge, um Reduktions-Potenziale und -Leistungen zu quantifizieren. In einer Übersichtsstudie haben Agroscope-Forschende deren Einsatzmöglichkeiten analysiert. Eine fachgerechte Interpretation der Resultate erfordert viel Erfahrung.
Dieser Artikel beschreibt, wie sich die Digitalisierung in der Schweizer Landwirtschaft von 2018 bis heute entwickelt hat. Es werden Massnahmen aufgezeigt, die für eine erfolgreiche digitale Transformation notwendig sind.
Der Einbezug des OS:Ton-Verhältnisses in die Grundlagen für die Düngung landwirtschaftlicher Kulturen (GRUD) liefert standortspezifischere Informationen für die Bodenbewirtschaftung mit einer umfassenderen Berücksichtigung der Bodenqualität.
Diversität der Pflanzenarten im intensiv bewirtschafteten Grünland kann wie eine «natürliche Versicherung» wirken, da sie Produktionsschwankungen reduziert. Die Wirkung bleibt auch bei erhöhtem Trockenheitsrisiko bestehen.
Dieser Artikel fasst alle von Agroscope und ETH publizierten Beiträge zusammen, bei denen es um die Wahrnehmung der Agrarpolitik in der Landwirtschaft und der übrigen Bevölkerung geht. Er zeigt auf, auf was bei der Entwicklung von Politikmassnahmen geachtet werden muss, um eine breite Akzeptanz für eine integrierte Agrar- und Ernährungspolitik zu schaffen. Eine wirksame Agrar-…
Agroscope zeigte vor zehn Jahren, dass winzige Heupartikel die Lochbildung im Käse fördern. Ihre Kapillaren dienen als Ansatzstellen für Löcher. Nun konnten Forschende die entscheidende Rolle des Kapillareffekts bestätigen.
Den Schweizer Sömmerungsbetrieben fehlt qualifiziertes und langjähriges Personal, unter anderem weil Angestellte immer weniger Alpsommer absolvieren. Der Personalmangel und Erfahrungsverlust können sich negativ auf die nachhaltige Bewirtschaftung der Alpen auswirken.
Das Projekt zum Walliser Roggenbrot AOP ist eine produktspezifische Feldstudie mit klar abgegrenztem, geografischem und rechtlichem Kontext (AOP). Ziel ist es, die Authentizität und Qualität dieses traditionellen Sauerteigbrotes zu beschreiben.
Ziegen sind beliebt, doch nur die wenigsten Ziegenhalter können damit Geld verdienen. Wirtschaftlich interessant wird es erst ab einer Jahresproduktion von 100 Tonnen Milch, was je nach Leistung etwa 120 bis 180 Milchziegen entspricht.
Genomanalysen zeigen, dass die Japankäfer-Populationen in der Schweiz unterschiedliche Herkünfte aufweisen. Das weist auf mehrere Eintrags- und Ausbreitungswege hin – ein Wissen, das helfen kann, gezielte Massnahmen zur Prävention oder Eindämmung zu entwickeln.
Weine aus resistenten Rebsorten sind in der Schweiz auf dem Vormarsch. Konsumentinnen und Konsumenten stehen ihnen grundsätzlich offen gegenüber. Insbesondere in der Gastronomie liesse sich ihr Potenzial mit klarerer Kommunikation noch stärker nutzen.
Lebensmittelverluste in der Primärproduktion werden kaum erfasst – dabei sind sie entscheidend, um wirksame Reduktionsstrategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erarbeiten. Diese Analyse bewertet bestehende Messmethoden mit Fokus auf Gemüse.
Die Biodiversität von Grünflächen ist ein wertvolles Gut, das es zu erhalten gilt. Dank einer Evaluation des In-situ-Programms durch Landwirtinnen und Landwirte sowie Fachpersonen konnten Empfehlungen zur Verbesserung dieses Programms abgegeben werden.
Alternative Futterpflanzen, die mit Trockenheit zurechtkommen, stossen auf wachsendes Interesse. Wie gross ist ihr Potenzial als Zwischenfrucht? Eine Studie von Agroscope zeigt die Vorteile und Grenzen einiger ausgewählter Pflanzen.





























