Förderung der beruflichen Weiterbildung (original) (raw)

Förderung für Berufstätige

Nicht nur Arbeitssuchende werden staatlich gefördert, sondern oft auch Beschäftigte, die von Arbeitslosigkeit „nur“ bedroht sind – zum Beispiel, weil ihnen bestimmte Qualifikationen fehlen. Aber auch dann, wenn Sie mit beiden Beinen fest im Job stehen, ist eine Weiterbildung eine sinnvolle Investition in Ihre berufliche Zukunft. Nur indem Sie Ihre Kompetenzen kontinuierlich aktualisieren und erweitern, sichern Sie langfristig Ihren Berufserfolg – oder eröffnen sich ganz neue Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten. Das hat auch die Politik erkannt: Verschiedene Gesetze und Programme stehen für Ihre individuelle Weiterbildungsförderung bereit.

Geld vom Staat für Ihre Weiterbildung: Gefördert werden Beschäftigte, die in Absprache mit Ihrem Arbeitgeber eine zukunftsorientierte Weiterbildung absolvieren möchten, um ihre Kenntnisse und Kompetenzen zu erneuern und zu erweitern. So sichern Sie Ihren Arbeitsplatz und können neue Aufgaben übernehmen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden zum einen die Kosten berufsbegleitender Weiterbildungen und zum anderen die Lohnkosten während der Weiterbildung. So können Sie als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer ihre Arbeit während der Weiterbildung bei vollen Bezügen ruhen lassen, während Ihr Arbeitgeber finanziell entlastet wird.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Staat übernimmt je nach Betriebsgröße zwischen 25 % und 100 % der Weiterbildungskosten. Unabhängig davon kann der Zuschuss bei älteren und schwerbehinderten Menschen bis zu 100 % betragen. Die Lohnkosten während der Weiterbildung werden mit 25 % bis 75 % je nach Betriebsgröße bezuschusst, bei berufsabschlussbezogenen Weiterbildungen bis zu 100 %. Kleinstbetriebe unter 10 Mitarbeitern können eine Zusatzförderung erhalten.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden „ganz normale“ Berufstätige, die in Absprache mit ihrem Arbeitgeber eine zukunftsorientierte Weiterbildung absolvieren möchten, um ihre Kenntnisse und Kompetenzen zu erneuern und zu erweitern. Dabei geht es darum, ihre aktuelle Position zu festigen oder auch Berufswechsel und Weiterentwicklungen innerhalb des Unternehmens zu ermöglichen. Die letzte vergleichbare Weiterbildung oder ursprüngliche Ausbildung muss mindestens zwei Jahre zurückliegen.

Informationen zu Ihren konkreten individuellen Fördermöglichkeiten durch das Qualifizierungschancengesetz erhalten Sie über den Arbeitgeber-Service (AGS) der Agentur für Arbeit (Tel. 0800 4 55 55 20).

Sie haben Fragen zur Förderung?
Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung. Wir unterstützen Sie dabei, möglichst viel Geld zu sparen. Sprechen Sie uns einfach an: Tel. 0800 7050000

Weitere Informationen zum Qualifizierungschancengesetz

Mit dem Bildungsgutschein haben Sie die Möglichkeit, an einer förderfähigen Weiterbildung teilzunehmen, ohne selbst die Kosten dafür zu tragen. Wichtig ist, dass Sie den Bildungsgutschein innerhalb von drei Monaten nach Erhalt bei einem zugelassenen Träger Ihrer Wahl einlösen. Im Bildungsgutschein werden unter anderem Ihr Bildungsziel, die erforderliche Dauer Ihrer Weiterbildung und der regionale Geltungsbereich ausgewiesen.

Wer wird gefördert?
Nicht nur Arbeitssuchende, sondern auch Berufstätige können vom Bildungsgutschein profitieren – vor allem, wenn es um den Erhalt des bestehenden Arbeitsplatzes geht. Daher können Sie ggf. auch bei der Teilnahme an berufsbegleitenden Weiterbildungen über den Bildungsgutschein gefördert werden.

Welche Kosten werden übernommen?
Die Kosten für die Teilnahme an einer förderfähigen Weiterbildung werden in voller Höhe von der Einrichtung getragen, die Ihnen den Bildungsgutschein ausgestellt hat. Typischerweise ist das die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Voraussetzung für den Erhalt eines Bildungsgutscheins ist in der Regel, dass der ausgewählte Bildungsträger sowie die Weiterbildung nach AZAV zertifiziert sind.

Sie haben Fragen zur Förderung?
Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung. Wir unterstützen Sie dabei, möglichst viel Geld zu sparen. Sprechen Sie uns einfach an: Tel. 0800 7050000

Weitere Informationen zum Bildungsgutschein

Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister-BAföG) ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) eine Kombination aus einem Zuschuss und einem Darlehen. Die Förderung durch das Aufstiegs-BAföG unterstützt damit die Motivation zur Fortbildung und den Ausbau Ihrer beruflichen Qualifizierung.

Was wird gefördert?
Das Aufstiegs-BAföG (ehem. Meister-BAföG) fördert berufliche Aufstiegsfortbildungen im nicht-akademischen Bereich. Das sind beispielsweise Meisterkurse, Fachwirt- und Technikerfortbildungen oder andere vorbereitende Lehrgänge mit einem vergleichbaren Abschluss. Bei den Angeboten des IBB in diesem Bereich ist auch eine Vollzeit-Förderung über das Aufstiegs-BAföG möglich, wenn die zuständige BAföG-Stelle zustimmt.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden können alle diejenigen, die sich mit einem Lehrgang oder direkt an der Fachschule auf eine berufliche Fortbildungsprüfung in Voll- oder Teilzeit vorbereiten.

Folgende Punkte gelten außerdem:

- Auch Studienabbrecher oder Abiturienten ohne Erstausbildungsabschluss können für ihre Fortbildung eine AFBG-Förderung erhalten, wenn sie eine entsprechende Berufspraxis vorweisen.

- Auch Interessenten, die bereits über einen Bachelorabschluss (oder vergleichbaren Hochschulabschluss) verfügen, können AFBG-Förderung erhalten. Dies muss allerdings ihr höchster Hochschulabschluss sein.

- Ausländer sind förderungsberechtigt, wenn sie ihren ständigen Wohnsitz im Inland haben und über bestimmte Aufenthaltstitel bzw. über eine Daueraufenthaltserlaubnis verfügen bzw. wenn sie sich bereits 15 Monate rechtmäßig in Deutschland aufgehalten haben und erwerbstätig gewesen sind – hierzu zählt auch die Zeit der Berufsausbildung.

- Eine Altersgrenze besteht nicht.

Welche Kosten werden übernommen?
Den Antrag auf Förderung stellen Sie im Bundesland, an dem Sie Ihren ständigen Wohnsitz haben. Eine Übersicht zur Antragstellung in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier.

- Sie können einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren erhalten, um Ihre Lehrgangs- und Prüfungsgebühren zu finanzieren. Die Höhe beträgt maximal 15.000 Euro.*

- Sie erhalten 50 % der Förderung als Zuschuss. Für die restliche Fördersumme gibt es ein Angebot über ein zinsgünstiges Bankdarlehen von der KfW.

- Außerdem können auf Antrag und bei bestandener Prüfung 50 % des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen werden.

- Wenn Sie an einer Vollzeitmaßnahme teilnehmen, können Sie zusätzlich zur Förderung der Fortbildungskosten auch einen Beitrag zum Lebensunterhalt erhalten.

Sie haben Fragen zur Förderung?
Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung. Wir unterstützen Sie dabei, möglichst viel Geld zu sparen. Sprechen Sie uns einfach an: Tel. 0800 7050000

* Bitte beachten Sie:
Über die genaue Förderungsleistung einschließlich der Höhe der Darlehenssumme entscheidet die zuständige Behörde! Weitere umfassende Informationen finden Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de.

Mehr Raum für Qualifizierung dank Lohnkostenzuschuss: Das Qualifizierungsgeld bildet eine attraktive Leistung für diejenigen, die ihre Weiterbildung selbst bezahlen bzw. vom Arbeitgeber finanzieren lassen. Sie können profitieren, indem sie einen festen Teil des Gehalts während der Weiterbildung erhalten.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Gehaltszahlung während der Weiterbildung (Entgeltersatzleistung). Das Qualifizierungsgeld erleichtert damit Arbeitnehmern die Teilnahme an einer Weiterbildung und entlastet gleichzeitig ihre Arbeitgeber.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Lohnzuschuss beträgt 60 % (kinderlos) bzw. 67 % (mit mind. einem Kind) des letzten Nettoarbeitsentgelts.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Beschäftigte in Form des Lohnkostenzuschusses, wenn die Weiterbildung selbst vom Arbeitgeber finanziert wird. Ziel ist die Unterstützung angesichts der beschleunigten Transformation der Arbeitswelt. Als Voraussetzung gilt daher, dass mindestens 10 % der Beschäftigten eines Unternehmens (bzw. 20 % bei mehr als 250 Mitarbeitern) einen strukturwandelbedingten Qualifizierungsbedarf aufweisen.

Was ist der Unterschied zu den Leistungen des Qualifizierungschancengesetzes?

Das Qualifizierungsgeld umfasst „nur“ den Lohnkostenzuschuss und nicht die Qualifizierungskosten selbst. Dafür gilt es unabhängig von der Betriebsgröße und die Bildungsmaßnahme muss nicht AZAV-zertifiziert sein. Um maximal zu profitieren, empfiehlt sich also im konkreten Fall ein Vergleich. Gerne beraten wir Sie auch persönlich, von welchen Fördermöglichkeiten Sie im konkreten Fall am besten profitieren können!

Zusätzlich zu bundesweiten Förderungsmöglichkeiten bieten viele einzelne Bundesländern eigene Programme zur Finanzierung beruflicher Weiterbildung an. Sie finden sich – zusammen mit den Förderprogrammen des Bundes und der EU – in der Förderdatenbank des Wirtschaftsministeriums.

Weitere Informationen zur Förderdatenbank

Sie haben Ihre Weiterbildung mit Erfolg beendet?

Sogar nachträglich können Sie noch finanziell profitieren: Denn die Kosten dafür lassen sich als Werbungskosten vollständig in Ihrer Einkommenssteuererklärung absetzen und reduzieren damit Ihr zu versteuerndes Einkommen. So sparen damit mindestens die Ihrem persönlichen Steuersatz entsprechenden prozentualen Anteile an Kurskosten ein. Eine Anerkennung als Werbungskosten für das ganze Jahr ist nur möglich, wenn diese über dem Arbeitnehmerpauschalbetrag liegen.

Zu den durch eine Fortbildung entstehenden Kosten zählen neben den Kursgebühren auch Literaturkosten, Fahrtkosten, Übernachtungskosten oder Verpflegungsmehraufwand. Deshalb sollten Sie als Nachweis für die aufgewendeten Kosten im Rahmen der Weiterbildung eine tabellarische Aufstellung anfertigen und die entsprechenden Belege aufbewahren.

Förderung für Arbeitgeber

Digitale Transformation, Fachkräftemangel, steigender Wettbewerb: Betriebliche Weiterbildung wird zu einem immer zentraleren Faktor für den Unternehmenserfolg. Die positiven Effekte reichen von erhöhter Produktivität und Innovation bis zur Stärkung der Bildung und Arbeitszufriedenheit. Die Weiterbildung von Beschäftigten ist also eine Investition, die sich für Sie lohnt – zumal sie vom Staat gezielt gefördert wird!

Vom Qualifizierungschancengesetz profitieren Sie als Arbeitgeber gleich doppelt – dank staatlicher Zuschüsse je nach Unternehmensgröße. Im Fokus stehen Erweiterungsqualifizierungen, die Ihre Mitarbeiter fit für die Zukunft und den (digitalen) Strukturwandel machen.

Mit top-qualifiziertem und -motiviertem Personal sind Sie optimal für aktuelle und kommende Herausforderungen gerüstet, sichern sich umkämpfte Fachkräfte und sind der Konkurrenz einen Schritt voraus.

Was wird gefördert?
Gefördert werden zum einen die Kosten berufsbegleitender Weiterbildungen und zum anderen die Lohnkosten während der Weiterbildung. So können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeit während der Weiterbildung bei vollen Bezügen ruhen lassen, während ihr Arbeitgeber finanziell entlastet wird.

Wie hoch ist die Förderung?
Der Staat übernimmt je nach Betriebsgröße zwischen 15 % und 100 % der Weiterbildungskosten. Unabhängig davon kann der Zuschuss bei älteren und schwerbehinderten Menschen bis zu 100 % betragen. Die Lohnkosten während der Weiterbildung werden mit 25 % bis 75 % je nach Betriebsgröße bezuschusst.

Wer wird gefördert?
Gefördert werden „ganz normale“ Berufstätige, die in Absprache mit ihrem Arbeitgeber eine zukunftsorientierte Weiterbildung absolvieren möchten, um ihre Kenntnisse und Kompetenzen zu erneuern und zu erweitern. Dabei geht es darum, ihre aktuelle Position vor dem Hintergrund des strukturellen und digitalen Wandels zu festigen oder auch Berufswechsel und Weiterentwicklungen innerhalb des Unternehmens zu ermöglichen. Die letzte vergleichbare Weiterbildung oder ursprüngliche Ausbildung muss mindestens vier Jahre zurückliegen.

Informationen zu den konkreten individuellen Fördermöglichkeiten durch das Qualifizierungschancengesetz erhalten Sie über den Arbeitgeber-Service (AGS) der Agentur für Arbeit (Tel. 0800 4 55 55 20).

Sie haben Fragen zur Förderung?
Nutzen Sie unsere kostenlose Beratung. Wir unterstützen Sie dabei, möglichst viel Geld zu sparen. Sprechen Sie uns einfach an: Tel. 0800 7050000

Weitere Informationen zum Qualifizierungschancengesetz

Mehr Raum für Qualifizierung dank Lohnkostenzuschuss: Das Qualifizierungsgeld bildet eine attraktive Leistung für diejenigen, die ihre Weiterbildung selbst bezahlen bzw. vom Arbeitgeber finanzieren lassen. Sie können profitieren, indem sie einen festen Teil des Gehalts während der Weiterbildung erhalten.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Gehaltszahlung während der Weiterbildung (Entgeltersatzleistung). Das Qualifizierungsgeld erleichtert damit Arbeitnehmern die Teilnahme an einer Weiterbildung und entlastet gleichzeitig ihre Arbeitgeber.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Lohnzuschuss beträgt 60 % (kinderlos) bzw. 67 % (mit mind. einem Kind) des letzten Nettoarbeitsentgelts.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Beschäftigte in Form des Lohnkostenzuschusses, wenn die Weiterbildung selbst vom Arbeitgeber finanziert wird. Ziel ist die Unterstützung angesichts der beschleunigten Transformation der Arbeitswelt. Als Voraussetzung gilt daher, dass mindestens 10 % der Beschäftigten eines Unternehmens (bzw. 20 % bei mehr als 250 Mitarbeitern) einen strukturwandelbedingten Qualifizierungsbedarf aufweisen.

Was ist der Unterschied zu den Leistungen des Qualifizierungschancengesetzes?

Das Qualifizierungsgeld umfasst „nur“ den Lohnkostenzuschuss und nicht die Qualifizierungskosten selbst. Dafür gilt es unabhängig von der Betriebsgröße und die Bildungsmaßnahme muss nicht AZAV-zertifiziert sein. Um maximal zu profitieren, empfiehlt sich also im konkreten Fall ein Vergleich. Gerne beraten wir Sie auch persönlich, von welchen Fördermöglichkeiten Sie im konkreten Fall am besten profitieren können!

Überbrücken Sie Leerlaufzeiten und personelle Überkapazitäten clever mit der Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter. So können Sie sich für neue Ziele wappnen und einen wichtigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. In Zeiten der Kurzarbeit profitieren Sie und Ihre Mitarbeiter von verlängerten Bildungsprämien, Transformationszuschüssen und Perspektivqualifizierungen sowie vereinfachten Bewilligungsverfahren.

Als Arbeitgeber dürfen Sie sich zusätzlich über Lohnkostenzuschüsse während der Weiterbildung freuen. Außerdem besteht eine Erstattungsmöglichkeit der Sozialversicherungsbeiträge bis zu 100 % (ab Juli 2021).

Weitere Informationen zur Kurzarbeiter-Regelung

Gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Mitarbeitern schränken ihre berufliche Leistungsfähigkeit nicht zwingend ein. Mit entsprechenden Unterstützungsmaßnahmen ist der Erhalt ihres Arbeitsplatzes und/oder ihre (Wieder)eingliederung möglich, von denen Sie letztendlich auch als Arbeitgeber profitieren. Zur direkten Förderung für Arbeitgeber gehören dabei Ausbildungs- und Eingliederungszuschüsse.

Was wird gefördert?
Eine berufliche Rehabilitation umfasst die „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ (LTA). Dazu gehören insbesondere:

- Hilfen zum Erhalt eines Arbeitsplatzes bzw. bei der Jobsuche
- Berufsvorbereitung
- Berufliche Anpassung, Ausbildung, Fortbildung bzw. Weiterbildung
- Gründungszuschuss bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit
- Hilfsmittel und technische Arbeitshilfen
- Verschiedene weitere Bausteine je nach Bedarf

Als Arbeitgeber können Sie Ausbildungs- und Eingliederungszuschüsse erhalten, indem Sie über Betriebsärzte, Berufsgenossenschaften, das betriebliche Eingliederungsmanagement oder den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit auf den möglichen Reha-Bedarf bei Arbeitnehmern hinweisen.

Welche Voraussetzungen gibt es?
Um eine berufliche Rehabilitation beantragen zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

- Die Ausbildungs-, Arbeits-, Berufs- oder Erwerbsfähigkeit ist wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert.
- Es sind besondere Hilfen zur dauerhaften Eingliederung in Ausbildung, Arbeit und Beruf erforderlich.
- Der Erhalt des Arbeitsplatzes bei bestehender teilweiser Erwerbsminderung ist durch die berufliche Rehabilitation möglich.

Wer übernimmt die Kosten?
Die Kosten werden je nach individuellem Fall von folgenden Trägern übernommen:
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossenschaft (bei Berufskrankheit, Arbeit- oder Wegeunfall)
- Deutsche Gesetzliche Rentenversicherung (DRV)
- Agentur für Arbeit oder Jobcenter
- Private Versicherungsanstalten (PVN) bei abgeschlossener Berufsunfähigkeitsversicherung

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