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Der Milch-Marker-Index (MMI) lag im Januar 2026 bei 114 (2020 = 100) und damit unter dem Stand von Oktober 2025 (117) und dem Vorjahreswert von 2025 (119). Trotz gesunkener Milcherzeugungskosten von 52,58 Cent pro Kilogramm Milch (−2,20 Cent zum Vorjahr) hat sich die Wirtschaftlichkeit der Betriebe deutlich verschlechtert.

Der Grund liegt in den begrenzten Einsparmöglichkeiten bei gleichzeitig massiv fallenden Preisen: Die Kosten konnten gegenüber Oktober 2025 nur noch um 1,15 Cent pro Kilogramm Milch reduziert werden (von 53,73 auf 52,58 Cent pro Kilogramm Milch), während die Auszahlungspreise um 10,51 Cent pro Kilogramm Milch einbrachen (von 49,94 auf 39,43 Cent pro Kilogramm Milch).

Im regionalen Vergleich sanken die Milcherzeugungskosten in Ostdeutschland um 2,01 auf 50,06 Cent pro Kilogramm stärker als in Norddeutschland (-0,85 Cent auf 45,52) und Süddeutschland (-1,15 auf 61,30 Cent).

Gleichzeitig kam es seit Oktober 2025 zu flächendeckenden Preiseinbrüchen, die sich regional auf rund 20 bis 25 Prozent belaufen:

Besonders hart traf es Schleswig-Holstein: Hier brach der Erzeugerpreis innerhalb der letzten drei Monate um 11,92 Cent (−25 Prozent) auf 34,64 Cent pro Kilogramm Milch ein.

Mit der aktuellen Berechnung wurden die Quartalswerte für 2025 durch den Jahreswert für 2025 ersetzt.