elexiko : "Auszug" (original) (raw)
Er begründete die "Leichenfledderei" damit, daß die Freiheitlichen nach dem Gewinn von zwei Mandaten mehr Räume brauchen. Sogar das kann Fojt nach dem Wahlfiasko nicht mehr erschüttern: "Als Verlierer darf man keine Rücksichtnahme erwarten." Wenigstens der Streß ist vorbei: Telephonanrufe sind rar. Auch Besucher verirren sind nur selten in das 120 Quadratmeter große Büro, in dem leere Schachteln auf den bevorstehenden Auszug hinweisen. Was bei den Parteienverhandlungen ausgeschnapst wird, erfährt der Fraktionsdirektor nur noch aus der Zeitung.(P98/MAR.12936 Die Presse, 28.03.1998, Ressort: no; Sogar der Computer will nicht mehr Liberales Forum verläßt St.)
Auf Extraseiten stellen sich Taunusklub und Naturpark vor. Wer Hochtaunus-Gerichte authentisch nachkochen will, findet dafür vier Rezepte im Blatt. Und für mundartige Begegnungen der besonderen Art sorgt das Gedicht "E schih Zeit". Ein Auszug: "Wann d'r Huond hinnerm Haus de Muond ohgautzt, eau d'r Herr uf'm Haa de Knäächt ohschnautzt." Alles klar?(R97/JAN.00449 Frankfurter Rundschau, 03.01.1997, S. 2, Ressort: LOKAL-RUNDSCHAU; Der Naturpark Hochtaunus informiert und unterhält mit einer neuen kostenlosen)
den ersten Platz bei den Wohnwünschen, stellte das Hochschul-Informations-System (HIS) in seiner Sozialerhebung fest, hält nach wie vor die eigene Wohnung, auf Platz zwei steht immer noch die Wohngemeinschaft. doch mehr Studenten als Anfang der achtziger Jahre bleiben - wenn die Dortmunder Vergabestelle nicht dazwischenfunkt - bei den Eltern wohnen. weniger aus Bequemlichkeit, sondern wegen der drastisch gestiegenen Mietpreise auf dem enger gewordenen Wohnungsmarkt, dem sich viele gar nicht erst aussetzen wollen. dann wird schon lieber der Auszug aufgeschoben, solange das Krisenarrangement mit "den Alten" hält. der Student der achtziger Jahre ist Teilzeitstudent.(H85/CZ2.30338 Die Zeit, 18.10.1985, S. 50; Durchlaufstation)