elexiko : "Messinstrument" (original) (raw)
Bei richtigen Rennen wird für die Beobachtung des Gegners sogar eigens ein Mann abgestellt. Die Startsirene schallt über die Förde. Im großen Bogen schießt die "Valencia" heran. "Sie versucht uns den Weg abzuschneiden", sagt Ulrich, die Messinstrumente am Mast ständig im Blick. Dann geht alles sehr schnell.(M07/AUG.48971 Mannheimer Morgen, 18.08.2007, Ressort: Modernes Leben; "Formel 1" auf der Kieler Förde)
ein allgemeines Auseinanderdriften zwischen Unternehmern und Selbständigen auf der einen Seite und allen Arbeitnehmern auf der anderen. dies läßt sich auch belegen durch die Veränderung der Lohnquote (den Anteil des Bruttoeinkommens aus unselbständiger Arbeit am gesamten Volkseinkommen). der Anteil, der seit den fünfziger Jahren ständig gewachsen ist, geht seit 1982 zurück und hat jetzt wieder den Stand von Anfang/Mitte der siebziger Jahre erreicht. dieses Meßinstrument ist nicht exakt, aber es liefert immerhin einen Hinweis darauf, daß sich Einkommens- und Machtverhältnisse geändert haben. zum zweiten gibt es eine Drift zwischen der Mittelgruppe der Einkommen und den untersten Gruppen, zwischen jenen also, die den Anschluß an den ökonomischen Fortschritt halten konnten, und jenen, die bei diesem Wettrennen auf der Strecke geblieben sind.(H85/FZ1.16020 Die Zeit, 08.02.1985, Nr. 7, Jg. 40, S. 03. - Sachgebiet: Behörde; Zundel, Rolf: Die Minderheiten rücken an den Rand)
"Die Einrichtung menschlicher Siedlungen auf dem Erdtrabanten ist nähergerückt", jubelten Militärsprecher kürzlich auf einer Pressekonferenz im Pentagon. Aber gleichzeitig tauchte der Verdacht auf, daß die "Entdecker" aus sehr irdischen Gründen vielleicht etwas schummeln. Die von den Militärs präsentierten Fakten sind schön und vielversprechend. Im Jänner vergangenen Jahres schickten sie ganz heimlich einen Billigsatelliten in den Weltraum, der Meßinstrumente fürs eigentlich schon beerdigte "Star Wars"-Raketenabwehrprogramm testen sollte. Die Sonde eierte durchs All und kam dabei im April 1995 auch in die Gegend buchstäblich hinter dem Mond.(K96/DEZ.33617 Kleine Zeitung, [Tageszeitung], 09.12.1996. - Originalressort: International; Mondeis: Sensation oder nur Schmäh?)