elexiko : "unersättlich" (original) (raw)
Meisterkoch Cocolino weiss, was (Katzen-)Kinder lieben: Abenteuer. Per Flaschenpost lädt er seine Freunde Pomo und Dora ins Baumrestaurant, wo sie aufregende Stunden erleben. «Picki-Nicki», Cocolinos Spassvogel (und Nervensäge), gibt seinen Senf dazu. Bei einem Rundgang durchs Kellergewölbe stösst das Quartett auf köstliche Vorräte, sucht auf einer Insel nach Schätzen, lernt das unersättliche Schlossgespenst Lady Doppelkinn kennen und treibt mit Kürbissen seinen Spuk. Und merkt, dass auch am eigenen Herd Kochen ganz schön abenteuerlich sein kann.(A97/SEP.26559 St. Galler Tagblatt, [Tageszeitung], 26.09.1997, Jg. 53. - Originalressort: TB-LBN (Abk.); Abenteuer für kleine Schleckmäuler, [Bericht])
Konzertleiter Lionel Fawcett bereicherte mit diesen zeitgenössischen Stücken aus England das Repertoire des Chors. Der bewies seine bemerkenswerte Stimmqualität und sein weit reichendes Ausdrucksspektrum. Die Sängerinnen und Sänger ließen sich wie Uwe Mehring an der Orgel ganz speziell auf den jeweiligen Charakter der Werke aus vier Jahrhunderten ein. Dazu las Stephanie Kussl Texte, die wachrütteln: Das "Fantastische Weihnachtsgebet" von Inge Kibgis etwa bespöttelt bissig unser unersättliches Konsumverhalten. Als versöhnlicher Kontrast kam Heinrich Heine zu Wort.(M06/DEZ.98905 Mannheimer Morgen, 28.12.2006, Ressort: Kultur (regional))
ist es also die Angst und Sorge um ihr Seelenheil, die ihre Arbeit motiviert, oder kaschieren sie damit nur - aus theologischen Skrupeln, weil nämlich nach der paulinischen Lehre Ruhmsucht sündhaft und strikt untersagt ist - ihren Künstlerstolz? ob sie aus Ehrgeiz oder demütig, zum eigenen Lob oder zum Lobe Gottes zum Griffel, zur Feder, zum Pinsel greifen, das wird trotz angestrengter wissenschaftlicher Forschung sich nicht entscheiden lassen. "die einen besingen Christus mit dem Mund, Hugo jedoch mit seiner Goldschmiedekunst", vermerkt Hugo d'Oignies, Künstler und Stifter in einer Person, auf dem goldgetriebenen Buchdeckel, der mit Edelsteinen, Emails und Filigran besetzt ist, und reiht sich in die Schar der lobpreisenden Engel ein, sein Buch in der Hand. in den Werken der Goldschmiede, in den Buchdeckeln, den liturgischen Geräten, den Reliquiaren entfaltet sich ein unersättliches Prunk- und Prachtbedürfnis, das gelegentlich von theologischer Seite als lasterhaft und unchristlich kritisiert wird. "was macht das Gold im Heiligtum?" fragt Bernhard von Clairveaux in einer Streitschrift anno 1124.(H85/KZ1.16414 Die Zeit, 05.04.1985, Nr. 15, Jg. 40, S. 59. - Sachgebiet: Kultur; Sello, Gottfried: Eher das Schöne bewundert, als das Heilige verehrt)