Deutsches Fremdwörterbuch : "Halunke" (original) (raw)
M. (-n; -n), selten auch moviert Halunkin, Mitte 15. Jh. im ostmitteldtsch./schlesischen Raum aufgekommene Entlehnung entweder (über ostmitteldtsch./obersächsisch Holunke ‘Stadtdiener, Bote; zur Verhinderung von Holz- und Wildfrevel eingesetzter „Heideläufer“ (Forst-, Jagdaufseher)’) aus obersorbisch *holank/holanek/holan_‘Heidebewohner’ (zu hola ‘(unfruchtbare, karge) Heide, Wald’ <hoły ‘nackt, bloß, kahl’) oder, wahrscheinlicher, (über schlesisch_holomken Pl. ‘Diener’) aus alttschech. holomek ‘junger Mann; (Gerichts-)Diener, (Henkers-)Knecht; Gauner, Betrüger; Bettler’ (gekürzt aus dem vulgären Schimpfwort holomūdek/holomūdec ‘geschlechtlich Unreifer’, zu alttschech. holý ‘nackt, bloß’ (vgl. obersorbisch_hoły_, dtsch. kahl) und mūd/mūdec ‘Hoden’, also eigentlich ‘derjenige, der noch unbehaarte Hoden hat’), eventuell auch Kontamination aus beidem; bis ins 19. Jh. in (mundartlichen) Varianten wie_Holun(c)ke, Ho(h)lunk, Halluck, Halunk, Helunke, Hallunke_.
Zunächst im deutsch-slawischen Grenzgebiet (Schlesien, Pommern) verbreitete Bezeichnung für unterschiedliche (Männer-)Berufe, die eine gewisse Wendigkeit und Jugend für bestimmte ordnungsdienstliche Aufgaben erfordern (wie Salzaufseher, Forstgehilfe, Stadtbote, Schlossbediensteter, -wächter; s. Belege 1445, 1514, 1602.1, 1602.2), auch gebucht in der anfangs noch auf tschechisch-böhmische Verhältnisse bezogenen Bed. ‘Anhang, Trossjunge eines ranghöheren Soldaten, der in dessen abgetragener Kleidung herumläuft’ (s. Beleg 1741), von daher ‘verwildert aussehender Mensch, zerlumpter Bettler; Nichtswürdiger, Elender’ (s. Belege 1541, 1774; → Vagabund; vgl. Gartbruder, Gardist, → Garde b), im Laufe des 17./18. Jhs. dann allgemeiner und zunehmend pejorativ konnotiert (als Schimpfwort) in der Bed. ‘schlechte (meist männliche) Person, Kerl, der Böses tut, sich anderen gegenüber gemein oder hinterhältig verhält, Lügner, Betrüger, Gauner, Schuft, Schurke, Bösewicht, Lump, Spitzbube, Taugenichts (s. Belege 1615, vor 1627, 1642, 1670, 1791, 1794, 1864, 1900, 1949, 1962, 2000; → Bandit, → Ganove, → Kanaille), bes. im politischen Bereich (s. Belege 1945, 1989), in Wendungen wie das sind doch alles Halunken, oft führen die größten Halunken den frömmsten Lebenswandel, er war auf einen richtigen Halunken hereingefallen, eine Bande von Halunken sitzt an der Spitze dieses Staates, die Halunken teilten sich die Beute, häufig in der negativen Wertung verstärkt/verdeutlicht durch pejorative Attribute, z. B. ein fauler, schlimmer, nichtswürdiger, elender, erbärmlicher, infamer, durchtriebener, heimtückischer, niederträchtiger, abgefeimter, treuloser, gottloser Halunke, (in Verbindung mit negativ konnotierten Partnerwörtern:) Halunke und Gauner/Räuber/Lump, als Bestimmungswort in Zss. wie Halunkenballade, -darsteller, -duo, -ethos, -fänger, -gesindel, -geschäft, -kerl, -stück, -regiment, -rolle, seltener als Grundwort in Erz-, Hilfs-, Mords-, Ober-, Polit-, Steuerhalunke, vereinzelt personifizierend, z. B. vom kalten Winter (s. Beleg 1728) oder von Tieren (s. Belege 1841, 1889); seit Anfang 19. Jh. auch abgeschwächt zur scherzhaft-harmlosen bis wohlmeinend tadelnden Charakterisierung und Anrede bes. von Kindern, Schülern, Untergebenen o. Ä. im Sinne von ‘Schelm, Schalk, Schlitzohr; Lausbub, Racker, Schlingel, Lümmel’ (s. Belege 1817, 1819–20, 1959, 2003; → Filou; vgl. Hallodri, Schlawiner sowie Halunkium als scherzhafte Bezeichnung für das Alumneum der Zöglinge in Basel), und sprachspielerisch bezogen auf die Einwohner der Salzstadt Halle (neben_Hallenser, Halloren_; s. Beleg 1909), in Wendungen wie Na warte, kleiner/alter/frecher Halunke!, Verschwindet bloß, ihr zwei Halunken!, Der Halunke hat sich wieder einmal vor der Arbeit gedrückt, selten als Bestimmungswort in Zss. wie Halunkenbüschel ‘kecke Haartolle’,-gesellschaft, -kerl, -liebe, -herz, -pack, -posse/-streich und übertragen verwendet in Halunkenburg/-loge/-platz ‘für geringverdienende Jugendliche, Studenten o. ä. bunt zusammengewürfeltes Publikum reservierte oberste Galerie, hinterste Reihe, billigster (Steh-)Platz (im Theater, beim Fußball o. Ä.)’.
Dazu seit Anfang 17. Jh. selten die adj. Ableitunghalunkisch ‘gekleidet wie ein Bettler, abgerissen, heruntergekommen; bettlerhaft’ (s. Belege um 1600, 1741), auch verstärkt negativ ‘verbrecherisch, hinterhältig, schurkisch, böse’ (s. Belege 1972, 1998), z. B. in Beschimpfungen zur Charakterisierung des Angeredeten (s. Belege 1815–16, 1818, vor 1822, 1822, 1827), neben in jüngster Zeit nachgewiesenem halunkig; seit späterem 17. Jh. die subst. Ableitung Halunkerei ‘Schändlichkeit; schändliche, verbrecherische Tat, Gaunerei; Bettelei’ und seit frühem 20. Jh. vereinzelt nachgewiesenes Halunkentum N. (-s; ohne Pl.) ‘Halunken(un)wesen, verbrecherische Machenschaften, Verbrechertum’.
Belege
1445 (Lehnsurk. Schlesiens im Mittelalter II 591)
das der furste . . drey iar uf Oswanczim wonen sal, und sal halden fire holomken und czwene wechter (BELLMANN);
1514 Script. Rer. Lusat. NF. III 347
Man muste teglich 4 heluncken, einen hewptman mit weib vnd kyndern, einen forster dergleichen doruffen [auf Schloss Penzig bei Görlitz] halden;
ebd. 350
sein die mawern also breit gewest, das die holuncken, der man den stets vier gehalden vmb vnd vmb haben gehn mogen (BELLMANN);
Waldis 1527 Sohn 879
Dat he nicht clouwen mocht den sterth:/ Szo wer he eynn holuncken gelick;
1541 Newe zeytung Prag 2b
Mer ij Kinder die sind eines Holuncken geweßt, auch verbrannt worden. Mer ist ein Holunck genant Vicentz [!] der ist verbrant gefunden worden (TRÜBNER);
Alberus 1542 D. Barfuser Münche Eulenspiegel E4a
Als jn die Kinder auff der Gassen sahen das er gieng wie ein Halluck vnd wie ein Suddeler, meineten sie er were toll (TRÜBNER);
1592 (Stöber 1858 Alsatia 112)
Die frembd welsch halunken Zu herren nemen an (DWB);
Kiechel um 1600 Reisen 292
wüer hatten gleichwol vül iberlaufs von janitschar und andern halunckhen, die wein und essen von unns begehrtten;
17./18. Jh. (Keil 1861 Dtsch. Studentenlieder 134)
lustig courage getrunken,/ wer singet ein lustig runda,/ laßt trauern die kühlen halunken (DWB);
Schweinichen 1602 Merkbuch 106
Die Wächter und die Hohlunken;
ebd. 148
Thomas, der Thorhüter./ Hausvogt./ Hollunke./ Küchenknecht./ Küchenjunge;
Wallhausen 1615 Kriegskunst zu Fuß 14
mit was . . / fluchen vnd schweren wirt den Commissarien offt das Gewehr von manchem losen/ leichtfertigen Halluncken für die Füsse geworffen/ wann jhm nicht eben doppelter Sold zugelegt wirt;
Herberger vor 1627 HertzPostilla II 318
Eine Handvoll . . böser Buben/ und gottloser Holuncken (BELLMANN);
Moscherosch 1642 Visiones II 72
das Er ein Hudler/ ein Halunck/ ein Alber/ ein Esel/ ein Tölpel sein müsse;
1670 Schaubühne engl. u. frz. Comödianten I 520
komt, oder ich halte euch vor einen nichtswerthigen halunken (DWB);
Ettner 1697 Doctor 662
er hielte ihn vor keinen rechtschaffenen medicum, so lange er eines unverständigen halunkens seine arzenei approbirte (DWB);
ders. 1719 Maulaffe 221
daß dergleichen Lotter-Buben es einem reisenden rechtschaffenem Artzte übel machten, und geschehe einem solchen Holuncken recht, daß er andern zu Abscheu abgestraffet würde;
Stoppe 1728 Gedichte I 83
du Holuncke! du frostiger Winter;
Frisch 1741 Teutsch-lat. Wb. 401
Hallunke . . Holomka, heißt der Anhang den einer hat, vom Religionswesen, oder vom Krieg . . die Troß-Jungen welche der Soldaten zerrissene Kleider anlegten, hatten die Lumpen um sich herum hangen . . daher ist es ein Schimpf-Wort;
Adelung 1774 Grammat.-krit. Wb. II 931
Der Halunke . . ein niedriges Schimpfwort, womit man einen nichtswürdigen, trägen, mit Lumpen behangenen Menschen bezeichnet;
Wall [d. i. Chr. Heyne] 1791 Stammbaum 15
Ihr glaubt wohl gar, Vater Märten, ich werde als ein Holunke an Eurer Tochter handeln (TRÜBNER);
Jacobi 1794 Woldemar I 59
Wenn ein Halunke den andern auf das empfindlichste kränken will, so schreyt er ihm nach: dein Vater, dein Bruder hängt am Galgen; deine Mutter, deine Schwester sitzt im Zuchthause; du hast kein Hemd auf dem Leibe, deine Kinder gehen betteln;
Arnim 1817 Kronenwächter I 427
hast du denn schon dein zartes brüderlein gesehen, den Konrad, den halunken? (DWB);
Löhr 1819–20 Buch d. Mährchen I 418
„Ich will dich schon kappen, du Kappnarr, du Hollunke“, sagt der Wirth; pufft ihn mit seinen Fäusten und sagt: „nun siehst doch, daß ich dich sehe, du Fratz?“ – und läßt sich acht Gülden bezahlen (DiBi 125);
Hoffmann v. Fallersleben 1841 Unpolit. Lieder II 32
Die Frösche mit den Unken,/ Wie sie so schrecklich schrei’n!/ Ich kann vor den Hallunken/ Nicht schlafen ruhig ein;
Raabe 1864 Hungerpastor 273
was für gottverlassene, heillose Kanaillen und Halunken die Maler . . öfters waren;
Kretschman 1870–71 Kriegsbr. 254
Die Halunken von Franzosen . . holen nur, wenn wir sie zwingen, ihre eigenen Verwundeten;
Raabe 1889 Lar 154
Sehen Sie sich einmal so einen Halunken von Spatz an (TRÜBNER);
Kerr 1900 Br. a. d. Reichshauptstadt 594
Die Gebrüder Marquardt entrüsten sich nicht wenig über den König Malietoa, diesen gemeinen Schurken und elenden Ausbund, welcher Deutschland Schwierigkeiten machte. Der infame Halunke! Ha, der verdorbene Schuft! O dieser abgefeimte, niederträchtige, erbärmliche, unmoralische Hund! Pfui über das verkommene Scheusal!;
Moritz 1909 Hallorengeschichten III 40
Sintemalen es sind [die Einwohner Halles] Hallenser, Halunken und Halloren;
Schmitt 1912 Jugendbr. an seine Schwester Auguste 1905–13 134
Liebes Üssiken, teuere Schwester, gefährliche Halunkin;
Blei 1923 Geist d. Rokoko 338
Meine Freundin, sie sind eine abgefeimte Halunkin;
Schaffner 1942 Liebespfand 218
Die Beiden hatten hinter Hans gewütet wie Halunk und Halunkin;
Th. Mann 1945 Nachtr. (W. XIII 745)
Man muß glauben, daß ein hochstehendes 70-Millionen-Volk unter Umständen nicht anders kann, als sechs Jahre lang ein Regime blutiger Halunken zu ertragen, das ihm in tiefster Seele zuwider ist;
Neues Deutschl. 28. 9. 1949
Die drei hatten nur einen gemeinsamen Schrank, dessen plundrigem Inhalt ihre ganze Aufmerksamkeit galt, hielten sie sich doch gegenseitig für Halunken und Diebe;
Lenz 1959 Brot u. Spiele (W. IV 94
) nie werde ich vergessen, wie er uns zuzwinkerte und auf den schönen Jungen herabsprach: „Alf ist ein Halunke“, sagte er lachend, „seht euch an, was für einen Appetit solch ein zarter Halunke hat . .“;
Grass 1962 Blechtrommel 105
Bürger . ., die zuvor in jedem kleinen und ungeschickten Langfinger einen verdammenswerten und gefährlichen Halunken sahen;
taz 20. 6. 1989
Wir begannen zu spät, die Geheimpolizei von Halunken zu säubern, die Stalinisten aus der Partei rauszufeuern;
Salzb. Nachr. 25. 2. 2000
Einschüchterung und andere „schmutzige Praktiken“ der paramilitärischen Gruppen, Banden, Banditen und gewöhnlichen Halunken, die Belgrad in die Stadt geschickt habe, müssten aufhören;
taz 28. 7. 2003
man merkt dieser kleinen Halunkin im Krankenschwesterornat durchaus an, dass sich das frühe Aufstehen für sie heute gelohnt zu haben scheint.
Henckel 1921 Buch d. Kampfes (Ges. W. II 128)
Ihr seid doch Kerle, wenn ihr Schurken seid,/ Und meinen Hut zieh ich vor euch zu Boden/ Aus Achtung tüchtigen Halunkentums./ Doch dieser stümpernden Banditensippe,/ Die mit Moral Erbärmlichkeit maskiert/ Und die Gemeinheit „vornehm“ übertüncht,/ Kehr’ ich, von Übelkeit geplagt, den Rücken (DiBi 125);
Th. Mann 1941–42 Nachtr. (W. XIII 727)
Die niedergeworfenen Völker Europas, die unter der Geißel eines unbeschreiblichen Halunkentums stöhnen, sollen wissen, daß der Tag ihrer Befreiung kommen wird;
taz 15. 1. 2004
so wie das mittlerweile auch der schmalstgespurte Sozialdemokrat draufhat, wenn es gilt, die durch seine Partei begünstigte zügellose Abgreife des globalisierten Halunkentums als prima Sache zu verkaufen.
1670 Schaubühne engl. u. frz. Comödianten II 129
ich lache über seine halunkerei (DWB);
Stieler 1691 Stammbaum 850
Holunkerey . . vilitas, illiberalitas . . Es ist Holunkerey mit den Sachen;
Frisch 1741 Teutsch-Lat. Wb. 401
Hallunkerey . . Betteley;
Jean Paul 1809 Badereise (W. I 6,279)
Prügelszenen . . hat er allerdings einladend dargestellt, und insofern dürft’ ich etwas von ihm haben, wiewohl nicht in theoretischer Darstellung, sondern etwan in praktischer; denn ich frage Sie als Unbefangenen ernstlich, ob es eine größere Halunkerei gibt, als mit sieben Stimmen aus drei Zerberus-Kehl-Köpfen – – [!] (DiBi 125);
Hegeler 1908 Ärgernis 285
er werde nicht ruhen, bis diese Halunkerei ans Licht käme . . die Schuldigen sollten ihrer Strafe nicht entgehen!;
Niekisch 1953 Reich d. niederen Dämonen 79
Das Meisterstück, durch welches man sich den politischen Befähigungsnachweis erwirbt, muß eine saftige politische Halunkerei sein;
Heider/Thöns 1991 SED u. Intellektuelle 31
In diesem Falle haben die Betreffenden unterschrieben, weil sie sich sagten, vielleicht nützt es den Rosenbergs. So ist ein Grund immer da, es ist nicht Halunkerei.
Berl. Ztg. 27. 6. 2002
ein nach ausgiebigem Sonnenbaden krebsrotes Übergewicht in orangefarbener Badehose, mit dickem Goldkettchen um den Stiernacken und halunkiger Sonnenbrille auf der Nase.
um 1600 (Krollmann 1904 Defensionswerk 43)
einem tut das Herz weh, wann sie [liederliche und abgerissene Kriegsknechte und Reiter mit schlampiger Rüstung] so holungkisch hereinziehen;
Stieler 1691 Stammbaum 850
Holunkisch . . vilis, turpis, illiberalis . . Sich holunkisch halten;
Frisch 1741 Teutsch-Lat. Wb. 401
hallunkisch . . bettlerisch, als ein Bettler;
E. T. A. Hoffmann 1819–21 Serapionsbrüder (Poet. W. IV 401)
Das tust du nicht, das tust du nicht, du schurkischer halunkischer Pasquale! – Willst du dich um deine Marianna betrügen, du Hund? – willst du sie dem verdammten Schuft an den Hals werfen . .? (DiBi 125);
ders. vor 1822 Letzte Erz. (Poet. W. VI 695)
Mit dem Ungestüm des wildesten Zorns schleuderte er das Glas mit dem Würzwein an die Erde, daß es in tausend Stücken zerbrach, indem er dabei schrie: „Was, du halunkischer Wirt, du willst mich vergiften . . mit deinem Höllengesöffe?“ (DiBi 125);
Grabbe 1827 Scherz (Gesamtausg. I 267)
O du halunkischer, spitzbübischer, hundsföttischer – Nein, ich wollte sagen, du holder, liebenswürdiger, guter Mann! (DiBi 125);
Varnhagen v. Ense 1869 Tagebücher 357
Und solche unwürdigen Gewaltstreiche werden von unsern halunkischen Aristokraten gutgeheißen!;
1919–20 Die Erde I/II 185
Hinweg mit dieser heimtückisch-mörderischen Ordnung!!! All’ der Beutel Schneiderei, Schinderei und halunkischen Brutalität;
1936 Fackel 917,111
wenn der Wisch weiterhin . . zugesandt wird, der Wisch, worin . . halunkische Rezepte erteilt werden, wie Agitatoren es anstellen müssen, um ungefährdet arme Arbeiter, denen sie es zustecken, zu gefährden;
Braun 1972 Elisabeth Tudor 53
Aus der Vielfalt der politischen Windrichtungen ergibt sich die unendliche Zahl der Kombinationen des durchaus Ehrbaren mit dem Halunkischen;
Berl. Ztg. 22. 10. 1998
Wieder hat der Mann aus dem Volk [Zorro] gegen die halunkischen Herren über das Volk gesiegt;
Zeit 11. 7. 2002
Ausländische Gazetten schildern die Eidgenossenschaft als harmlos (Heidi) und halunkisch (Banken), weltläufig (Schweiz AG) und verschlossen (EU-Nichtmitgliedschaft), als proper, pünktlich und betulich.