Die grausamen Foltermethoden der Kirche (original) (raw)

Man will es nicht glauben � doch es ist wahr!
�Die "Maschinerie der Martern" verf�gte schon damals �ber eine erstaunliche Vielfalt, die die These best�tigt, dass nichts so erfinderisch macht wie die Lust an der Grausamkeit.
Die Wasserfolter
Da gab es z. B. die Wasserfolter: Der K�rper des Angeklagten wurde auf einer schr�g liegenden Tischplatte festgebunden oder an straff gezogenen Seilen frei in der Luft schwebend nur von einem Schemel in der K�rpermitte gest�tzt. Dann musste das Opfer Unmengen von Fl�ssigkeit schlucken: 6 Liter bei der kleinen, 12 bei der gro�en Wasserfolter. Wer die Z�hne zusammen presste, dessen Mund wurde vom Henker mit einer eisernen Zange aufgerissen. Der goss dann weiteres Wasser aus einer Literkanne in den Mund des Gequ�lten. Viele der Opfer erstickten daran, oder sie platzten regelrecht, da After und Harnr�hre verstopft oder zugebunden worden waren.
K�rperliche Verst�mmelung
Eine andere Tortur war das Schrauben und Ausbrennen der Zunge. Eine weitere die Zertr�mmerung der H�nde auf einem Amboss bzw. das Abschlagen der H�nde und F��e mit einem Beil. "Hexen" bzw. der Unsittlichkeit angeklagten Frauen wurden bevorzugt Nasen und Ohren abgeschnitten; Juden, die einen Diebstahl begangen haben sollten, wurden an den F��en zwischen zwei ausgehungerten Hunden oder W�lfen aufgeh�ngt. Eine ganz besondere Grausamkeit stellte das Ausweiden der Opfer dar. Ihr Bauch wurde aufgeschlitzt, ein Teil des Darms herausgenommen, an einer Rolle befestigt und aufgewickelt.
Die "Eiserne Jungfrau" *
Ein "Meisterwerk" der Schmiedekunst im Dienst der Reinerhaltung des Glaubens war die so genannte "Eiserne Jungfrau": ein z�chtiger, bis zur Erde reichender Umhang, allerdings nicht aus Stoff, sondern aus Eisen. Das Kopfteil �ber dem Umhang stellte ein Frauengesicht dar. In Wirklichkeit war der Umhang ein Kasten, aus Eisen gefertigt und mit T�ren versehen. Auf der Innenseite der T�ren sowie auf der R�ckseite des Kastens waren eiserne Dornen angebracht. Das Opfer der Inquisition wurde in das Innere des Kastens gestellt, dann schlossen sich langsam die T�ren, so dass "die scharfen Dornen seine Arme durchstachen, und an etlichen Stellen seine Beine, und seinen Bauch und seine Brust, und seine Blase und die Wurzel seines Glieds, und seine Augen und seine Schultern, und seinen Hintern, ihn aber nicht t�teten", zumindest nicht gleich. Das geschah meist erst nach ein paar Tagen der unmenschlichsten Schmerzen und Schreie.
Die "Judaswiege"
Auch die so genannte "Judaswiege" hatte es in sich. Das Inquisitionsopfer wurde mithilfe einer Seilwinde nach oben gezogen und auf die Spitze einer h�lzernen Pyramide gesetzt. Sein ganzes Gewicht ruhte nun nur noch auf der Scheide oder dem After, dem Hodensack oder dem Stei�bein. Die Qual wurde noch dadurch vergr��ert, dass der Folterer das Opfer hochzog oder herablie�, es schaukelte oder immer wieder auf die Spitze fallen lie�.
Die "Ketzergabel"
"Religi�s" im Sinne eines Mittels zur Verteidigung des wahren Glaubens war auch die sog. "Ketzergabel". Dabei wurden dem Opfer vier scharfe Spitzen in das Fleisch unter dem Kinn und in das Brustbein gebohrt, so dass es nicht mehr den Kopf bewegen und kaum mehr verst�ndlich reden konnte. Aber das lag auch nicht in der Absicht der Inquisitoren. Es gen�gte, dass das Opfer noch das Wort "abiuro" (ich schw�re ab) stammeln konnte, das es nur abzulesen brauchte, da es in die Ketzergabel eingeritzt war.
"Man muss die Schreie der Ungl�cklichen h�ren! Muss lesen, was manche aus den Kerkern schrieben, Frauen an ihre M�nner, V�ter und M�tter an ihre Kinder: die Beteuerungen der Unschuld, die Abschiede f�r immer."
(Der Historiker Karlheinz Deschner in: Kirche des Unheils, M�nchen 1974, S. 28)
S�ge und Pfahl
Aber auch technisch primitive Instrument wie die "S�ge" oder der "Pfahl" erf�llten durchaus ihren von den Inquisitoren vorgegebenen Zweck. Z. B. brachten nach dem Sieg �ber die aufst�ndischen Bauern die Lutheraner die S�ge gegen einige Bauernf�hrer wieder zu Ehren. Sie wurden mit dem Kopf nach unten aufgeh�ngt, dann begann die zwischen den Beinen angesetzte S�ge ihr Werk, indem sie sich bis zu Nabel und Brust "vorw�rts k�mpfte". Fast noch grausamer � wenn hier noch eine Steigerung m�glich war � war das Pf�hlen der Angeklagten. Sie wurden in die Spitze eines Holz- oder Eisenpfahls hineingedr�ckt, -gepresst, -geh�mmert, bis dieser schlie�lich, nachdem er durch den einge�lten After eingedrungen war, aus dem Magen, der Brust oder der Schulter wieder heraustrat ...
Weitere Folterwerkzeuge
Allein schon die blo�e Aufz�hlung der Folterwerkzeuge � der Daumen- und Knieschrauben, der eisernen Mundsperren, der Werkzeuge zum Brandmarken, der Halsgeigen und Halsketten, der um den Hals geh�ngten "Rosenkr�nze" (L�nge ein Meter, Gewicht circa acht Kilo), der im Nacken des Ketzers verschlossenen Eisenringe, der eisernen K�fige, der Kopfpressen und Sch�delschrauben, der Kettengei�eln, der gedornten Halskrausen, der Zwangsg�rtel, der mit scharfen Zacken besetzten "spanischen Kitzler", der Scheren, Platt- und Kneifzangen, des Folter-Rades usw. usf. � vermag die perverse und erfinderische Leidenschaft der Inquisitoren und ihrer Helfershelfer zu bezeugen, demonstriert die ungeheuerliche, das kirchliche Christentum vor allen anderen Religionen auszeichnende "Passion der Grausamkeit".
Erfindung neuer Qualen
Man mauerte die Opfer ein oder lie� sie � als Zeichen der Gnade der Tyrannen! � langsam verhungern, man ertr�nkte sie in F�ssern, die mit Urin oder Jauche angef�llt waren, man schnitt oder s�gte ihre Zunge ab oder brannte sie aus, man r�stete die Ketzer auf gl�hendem Eisen oder erstickte sie durch das Anz�nden feuchten Strohs. Nach der Erfindung des Schie�pulvers lie� man dieses in ihrer N�he explodieren, so dass es die Brust der armen Opfer aufriss. Der (Un-)Geist der Grausamkeit fand immer neue Mittel, um die Qualen der Inquisitionsopfer zu vergr��ern.
Die Glaubenskongregation
Papst Paul III. (1468-1549, Papst seit 1534) richtete jedenfalls 1542 die Inquisition als Kardinalskommission ein, die als Zentralinstanz f�r alle L�nder �ber die Reinheit des Glaubens zu wachen hatte. Sixtus V. (1521-1590, Papst seit 1585) legte 1588 ihren endg�ltigen Status als "Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis" (Kongregation der R�mischen und universalen Inquisition) fest. Viel sp�ter, n�mlich 1908, erhielt diese zentrale Inquisitionsbeh�rde den Namen "Heiliges Offizium". Heute hei�t sie ganz harmlos und verharmlosend "Kongregation f�r die Glaubenslehre". Aber der inquisitorische Geist ist der gleiche geblieben.�
Papst Paul III. (1468-1549), F�rderer der Inquisition und Er�ffner des Konzils von Trient (1545-1563), Tridentinum genannt: "Wenn mein eigener Vater H�retiker w�re, w�rde ich selbst das Holz zusammentragen, um ihn verbrennen zu lassen." (zit. nach Deutschland-Radio Berlin, 21.7.2002, dradio.de)
Joseph Kardinal Ratzinger, der sp�tere Papst Benedikt XVI.:
Der "notwendige Einsatz" der Inquisition
[Gott ...] "Lass jeden von uns zur Einsicht gelangen, dass auch Menschen der Kirche im Namen des Glaubens und der Moral in ihrem notwendigen Einsatz zum Schutz der Wahrheit mitunter auf Methoden zur�ckgegriffen haben, die dem Evangelium nicht entsprechen."
So der Beginn eines so genannten "Schuldbekenntnisses" aufgrund der Verbrechen der Kirche, das so genannte "Mea Culpa", das Papst Johannes Paul II am 12.3.2000 im Wechsel mit anderen hochrangigen Vertretern des Vatikan in Rom �ffentlich vorgetragen hat
Den Text hatte damals Joseph Kardinal Ratzinger verfasst und er hatte dabei auch die oben zitierten Worte gesprochen. Der Papst und die Kardin�le haben mit ihren sch�ngef�rbten und ausgekl�gelten Worten aber nicht ihre Opfer um Verzeihung gebeten � was notwendig w�re und bei einer echten Reue auch selbstverst�ndlich. Man richtete stattdessen ein weitgehend allgemein gehaltenes Gebet an die Adresse von "Gott".
"Gro�inquisitor ist eine historische Einordnung, irgendwo stehen wir in der Kontinuit�t. Aber wir versuchen heute das, was nach damaligen Methoden zum Teil kritisierbar gemacht worden ist, jetzt aus unserem Rechtsbewusstsein zu machen. Aber man muss doch sagen, dass Inquisition der Fortschritt war, dass nichts mehr verurteilt werden durfte ohne �inquisitio`, das hei�t, dass Untersuchungen stattfinden mussten."
So Joseph Kardinal Ratzinger im ARD-Magazin Kontraste (3.3.2005) zu seinem inoffiziellen Titel "Moderner Gro�inquisitor". Wenige Wochen sp�ter wurde er zum Papst gew�hlt.
"Jetzt haben wir ja unser Archiv Gott sei Dank nach m�hsamen Vorarbeiten er�ffnen k�nnen und freuen uns, dass also gerade auch nicht-gl�ubige Historiker sagen: �Also ganz so schlecht war die Inquisition auch wieder nicht.` Sie war eigentlich der zeitgen�ssischen Justiz voraus, weil sie Verteidigungsm�glichkeiten, Anh�rungspflicht usw. geschaffen hat. Machen wir uns nicht vor: Vieles waren Fehlurteile, vieles ist schief gelaufen. Aber eine Suche nach Gerechtigkeit ist doch da gewesen und ich glaube, die �ffnung des Archivs wird vielleicht, soweit die Leute zuh�ren wollen, ein bisschen was von den dunklen Schatten aufhellen k�nnen."
So Joseph Ratzinger im Jahr 1998, zit. nach Der deutsche Papst, 3Sat, 18.9.2011 (Erstausstrahlung). Eine Unterscheidung von "Inquisition" und "zeitgen�ssischer Justiz" ist dabei nicht seri�s. Es gab keine "zeitgen�ssische" Justiz, die ohne Zustimmung der Kirche ihre Urteile f�llen konnte. Die staatlichen Richter waren genauso der kirchlichen Obrigkeit h�rig wie speziell t�tige "Inquisitionsrichter".
PS: Hierzu einige sehenswerte Links: Der ersch�tternde Brief des Bamberger B�rgermeisters Johannes Junius vom 24.7.1628 an seine Tochter Veronika ist erhalten geblieben. Junius wurde von den Inquisitoren der Kirche im Bamberger Malefizhaus gefoltert und hingerichtet. Sein Brief wurde in einer Animation vertont � als ob Junius als Seele aus dem Jenseits sprechen w�rde. Siehe unter youtube.com.Zur gesamten Situation siehe auch Die Folter der katholischen Inquisition in Bamberg von 1627-1632 unter youtube.com.Dort finden sich auch weitere, auf dieser Seite nicht aufgef�hrte grausame Foltermethoden der Kirche.
Mehr zur Inquisition in Bamberg siehe auch unter <erzbistum%5Fbamberg.htm>.

Die Inquisition und die Frauen
"Vaginale Birne", Brustkrallen, "spanische Spinnen",
Keuschheitsg�rtel, Schandmasken
�In der patriarchalisch-maskulin strukturierten Kirche mussten zwangsl�ufig die Frauen h�ufig noch schlimmer als die ketzerischen M�nner bestraft werden. Ihnen gegen�ber konnte sich auch die sexuelle Aggression und Perversion der Inquisitoren in besonderer Weise austoben. Es gab speziell-spezifische Folterinstrumente gegen die Frauen, z. B. die "vaginale Birne", die, durch Drehung der Schraube ausgeweitet, Eingeweide und Geb�rmutter zerriss. Es gab "Brustkrallen", die die Br�ste zerfleischten; andere Krallen, die, rot gl�hend gemacht, "lediglich" einen "Biss" auf den Br�sten unverheirateter M�tter verursachten, w�hrend ihre Kinder zu F��en der Mutter lagen und mit deren Blut bespritzt wurden. Es gab die sog. "spanischen Spinnen", d. h. vierfingrige, scherenartige Klauen, die das Opfer am Ges��, an den Br�sten, am Bauch oder Kopf, oft aber auch mit zwei Klauen an Augen und Ohren hochzogen. Auch der "Keuschheitsg�rtel" war entgegen seiner nachtr�glichen Mystifizierung in Wirklichkeit ein Folterwerkzeug. Nat�rlich gab es auch "Schandmasken" f�r die Frauen sowie gegen ihre angebliche Geschw�tzigkeit gerichtete "orale Birnen", also kunstvoll gefertigte Eisenknebel, deren zugespitztes Ende das Aufschlitzen der Kehle bewerkstelligte. Aber notfalls reichten auch Steine, um das Werk der Zerst�rung zu vollbringen. Frauen, die Ehebruch begangen hatten, wurden gesteinigt oder in eine Schlangengrube geworfen ...
Noch nie gab es eine Religion, die so viel N�chstenliebe gepredigt und so viel "N�chstenhass" und Frauenhass praktiziert hat! Nur in dieser einen, allerdings negativen Hinsicht steht das kirchliche Christentum evangelischer wie katholischer Provenienz tats�chlich einzigartig unter den Religionen da. Eine Einzigartigkeit im Positiven aber � in puncto Menschlichkeit und Schutz der Menschenrechte � besitzt es nicht. Jedes Menschenrecht musste vielmehr gegen den erbitterten Widerstand der Kirche, der katholischen wie der evangelischen, durchgesetzt werden.
Papst in "brennender Sorge": Befehl zur Hexenverbrennung
Vor allem mit der Anerkennung der Frau als Mensch mit gleichen Rechten wie der Mann tat sich die Kirche schwer. Seltener als M�nner hatten Frauen Glaubenss�tze geleugnet. An sich h�tte man sie daher weniger verfolgen d�rfen als die M�nner. Aber indem man sie der Hexerei bezichtigte, konnte man sie nun auch wegen Ketzerei anklagen. Hexerei sei Ketzerei, lautete die Gleichung. Und so er�ffnete sich der Inquisition ein neues dankbares Feld der Best�tigung und Selbstbest�tigung. Die von Papst Gregor IX. (um 1167-1241, Papst seit 1227) ernannten und ausgesandten Inquisitoren meldeten dem Pontifex Maximus eine horrende Ausbreitung des Hexenunwesens und scheu�liche Teufelspakte von Frauen aller Gesellschaftsschichten. In "brennender Sorge" erteilte also Gregor als erster Papst den Befehl zur Hexenverfolgung, die nun bis hinauf ins 18. Jahrhundert in den verschiedensten Gestalten und Ausw�chsen w�ten sollte ...
Die Opfer der Verfolgung
Papst Innozenz VIII. (1432-1492, Papst seit 1484) hatte ... allen jenen schreckliche Strafen angedroht, die der von ihm befohlenen Hexenvernichtung entgegentreten sollten. So konnte denn unter der Sonne der allerh�chsten p�pstlichen Sanktionierung die Orgie der Vernichtung der Hexen ihren Lauf nehmen. Noch in der zweiten H�lfte des 17. Jahrhunderts, in dem fast eine Million Menschen, meist Frauen, den Hexenprozessen zum Opfer fielen, lie� der Bischof von Bamberg 600 Frauen, der Erzbischof von Salzburg 97 Frauen, der Bischof Philipp Adolf von Ehrenberg aus W�rzburg 219 Hexen und Zauberer verbrennen, darunter 18 Schulknaben, ein blindes M�dchen, ein neunj�hriges M�dchen und sein noch j�ngeres Schwesterchen. Der Erzbischof Johann von Trier verbrannte in der zweiten H�lfte des 16. Jahrhunderts so viele Hexen, dass in zwei Ortschaften gerade noch zwei Frauen �brig blieben. Ein Mainzer Dechant lie� in zwei D�rfern �ber 300 Menschen verbrennen, nur um an ihre G�ter zu kommen. Die Orgie der Vernichtung der "Hexen" wurde noch dadurch angeheizt, dass die Inquisitoren, aber auch Richter und Beichtv�ter, die mit dem Beichtgeheimnis keineswegs zimperlich umgingen, an manchen Orten Kopfgelder f�r jede hingerichtete "Hexe" erhielten, so dass der Spruch aufkam, das schnellste und leichteste Mittel, sich zu bereichern, sei das Hexenverbrennen.
An Brutalit�t und sadistischer Grausamkeit war jedenfalls der Vernichtungskrieg der P�pste und ihrer Inquisitoren gegen die "Hexen" nicht mehr zu �berbieten. Wahrscheinlich sind dabei mehr als drei Millionen Menschen, vor allem Frauen, bestialisch ermordet worden ...
Beide Kirchen, die katholische wie die evangelische, tragen eine ungeheure, unausl�schliche Schuld wegen ihrer Verteufelung, Verfolgung und Vernichtung von so vielen Frauen. Erinnert sei dabei auch an die perverse Erfindungskunst, die einzig und allein dazu diente, die "b�sen Frauen" mit den verschiedensten Instrumenten zu bestrafen ...
Qualen der als "Hexen" verd�chtigten Frauen
... Oft schmachteten sie jahrelang in unterirdischen kalten, feuchten und dunklen Verlie�en, die von Ratten, M�usen und jeglichem Ungeziefer nur so wimmelten. Die j�ngeren Frauen waren dar�ber hinaus den Vergewaltigungen durch Geistliche und Gef�ngnisw�rter ausgesetzt. Man band viele "Hexen" auf Holzkreuze oder schmiedete sie an Mauern an, man lie� sie im Hexenturm mit ihren gefolterten Gliedern an Ketten in der Luft h�ngen und langsam verdursten und verhungern usw. usf. Fast unvorstellbar ist die Qual, die jeder einzelnen "Hexe" seitens der "Religion der Liebe" zuteil wurde.
Der "Hexenhammer" der Kirche
Eine besonders scheu�liche Rolle bei der Verfolgung von Frauen spielte ein Buch, der sog. "Hexenhammer" (Malleus Maleficarum; von 1486 bis ins 17. Jahrhundert in 29 Auflagen gedruckt). Es ist das Standardwerk f�r das Aufsp�ren, Dingfestmachen und Bestrafen von Hexen und hat wahrscheinlich mehr Unheil �ber die Frauen gebracht als jedes andere Buch. Der Hexenhammer ist die komplette Theorie und Praxis der Hexenjagd und beweist eindrucksvoll, dass man aus jeder Idiotie eine seri�s daherkommende Theologie machen kann, wenn man nur pervers genug ist ...
Das Los der Frauen unter der Inquisition, wie wir es hier � keineswegs ersch�pfend � geschildert haben, ist nur noch mit dem Schicksal zu vergleichen, das die Inquisitoren den Juden bereiteten.� (S. 45 f. 48 f. 51.53.58)
Dieser Text �ber die fr�here kirchliche Inquisition stammt aus dem Buch: Hubertus Mynarek, Die neue Inquisition � Sektenjagd in Deutschland� Mentalit�t, Motivation, Methoden kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter, Marktheidenfeld 1999, S. 45 f. 48 f. 51.53.58
Der Autor: Prof. Dr. Hubertus Mynarek (1929-2024) ist ehemaliger Professor f�r R�misch-Katholische Theologie und ehemaliger Dekan der R�misch-Katholischen Fakult�t der Universit�t Wien. Im Jahr 1972 trat er aus der Kirche aus und war seither als Autor und Referent t�tig. Er z�hlt neben Karlheinz Deschner, Eugen Drewermann und Horst Herrmann zu den bekanntesten und fundiertesten Kirchenkritikern (hier ein kleinermusikalischer Nachruf). Hubertus Mynarek wohnte zuletzt in Odernheim in Rheinland-Pfalz. Das Buch Die neue Inquisition sind noch einige Restexemplare �ber den Verlag erh�ltlich.
Zum Thema "Die neue Inquisition" ist aber auch das Buch _Der Steinadler und sein Schwefelgeruch �das neue Mittelalter_von Matthias Holzbauer erschienen, Marktheidenfeld 2003 (siehe links). Beide B�cher sind erh�ltlich bei Der Modus � Der Verlag � Eine Stimme der Gerechtigkeit in dieser Welt,info@stimme-der-gerechtigkeit.eu
Das Buch beschreibt in Kapitel 1 zun�chst ausf�hrlich und sehr anschaulich
"Eine alte Geschichte � Wie die Kirche den Staat durch 20 Jahrhunderte zur Verfolgung Andersgl�ubiger anstiftete" (S. 19-90).
In Kapitel 2 folgt dann auch in diesem Buch die Gegenwart:
"Wie die Verfolgung religi�ser Minderheiten im Deutschland des ausgehenden 20.Jahrhunderts fr�hliche Urst�nd feiert" (S. 91-138).
Im abschlie�enden Kapitel 3 wird dann in einer Studie ein konkretes Beispiel ausgef�hrt, �berschrieben mit Die Verfolgung der Urchristen im Universellen Leben (S. 139-434). Im Anhang findet sich schlie�lich ein ausf�hrliches Literaturverzeichnis, Fu�noten sowie ein Sach- und Personenregister. _Hier_k�nnen Sie das lesenswerte Buch, gebunden, f�r nur noch 6,90 � + Versand bestellen.
Mehr zu Hubertus Mynarek sowie die von ihm erh�ltlichen B�cher finden Sie bei mynarek.de

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_Anmerkungen: * Anmerkung der Redaktion: Kirchenfreundliche Forscher beschwichtigen heute u. a. damit, dass die Eiserne Jungfrau in der hier geschilderten Form gar nicht eingesetzt worden w�re, sondern dass man im 18. Jahrhundert der kirchlichen Inquisition diese Folter- und T�tungsmethode nur unterstellt h�tte. Und so ist bis heute umstritten bzw. nicht gesichert, ob die Eiserne Jungfrau nun im Zusammenhang der Inquisition zum Einsatz gekommen war oder nicht. Zu diesem Sachverhalt m�chten wir allerdings noch folgenden Vergleich vorschlagen: Man stelle sich z. B. vor, ein 30-facher Serienm�rder steht wegen seiner Verbrechen vor Gericht. Im Laufe der Gerichtsverhandlung wirft er dabei dem Staatsanwalt vor, dass dieser die Todesursache des Opfers beim 23. Mord v�llig falsch ermittelt h�tte. Wie w�re das nun, wenn dieser Vorwurf des T�ters gegen�ber den Ermittlungsbeh�rden tats�chlich zutreffen w�rde? Was w�re also, wenn eines der Opfer nicht, wie in der Anklageschrift behauptet, beispielsweise an seinen Stichverletzungen durch eiserne Dornen gestorben ist? Sondern in Wirklichkeit w�re es langsam ers�uft oder erw�rgt worden. W�rde dadurch der Angeklagte entlastet? Und m�ssten seine Taten deshalb milder beurteilt werden, weil der Staatsanwalt einen Fehler gemacht hat? Oder d�rfte der T�ter wegen dieses formalen Fehlers beim 23. Mord �berhaupt verurteilt werden? Und m�sste am Ende gar der Staatsanwalt auf die Anklagebank wegen falscher Anschuldigungen und der T�ter w�rde nun zum Kl�ger? Was also w�rde sich dadurch �ndern, falls eines der Details korrigiert werden m�sste?
Zum Thema "Inquisition" lesen Sie auch die Informationsschrift "Freie Christen", Nr. 3 � Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld, die Ausgaben Nr. 12 und Nr. 30, Nr. 86 und Nr. 89 der Online-Zeitschrift "Der Theologe":
Der Sektenbeauftragte � der neue Inquisitor Die "heilige" Elisabeth von Th�ringen und ihr kirchlicher Gebieter Konrad von Marburg
Wie die Kirche den Staat 20 Jahrhunderte zur Verfolgung Andersgl�ubiger anstiftete
Dr. Behnk � der moderne "Inquisitor", "der alle Register zog"
Oder PM-Magazin Nr. 6/2012: Die Geheimarchive der Inquisition unter pm-magazin.de
Sowie PM-History Nr. 6/2014: Die Inquisition in Deutschland: Mit welch grausamen Methoden die Kirche Andersgl�ubige verfolgte (siehe Cover links)
Der Text kann wie folgt zitiert werden:
Zeitschrift "Der Theologe", Hrsg. Dieter Potzel; Hubertus Mynarek, Inquisition: Die grausamen Foltermethoden der Kirche � Die Inquisition und die Frauen, Wertheim 2001, zitiert nach theologe.de/LInquisition.htm, Fassung vom 20.9.2024, Copyright � und Impressum siehe hier .
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