Blutige Harmonie in Xinjiang (original) (raw)

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Im Aufstand der Uiguren explodiert der Konflikt zwischen Moderne und Autonomie

Quelle: DIE ZEIT, 09.07.2009 Nr. 29 9. Juli 2009

Chinas Wirtschaft wächst sogar inmitten der größten Weltwirtschaftskrise seit 80 Jahren. Dem Land geht es vergleichsweise besser denn je. Und trotzdem knallt es gerade jetzt: Die Unruhen in der westchinesischen Provinz Xinjiang mit ihren bislang 156 gezählten Todesopfern sind der gewaltsamste innerchinesische Konflikt seit der Niederschlagung der Pekinger Studentenrevolte im Jahr 1989. Sie zeigen, dass der neue Wohlstand im Riesenreich längst nicht alle versöhnt. Besonders die westchinesischen Minderheiten, das Turkvolk der Uiguren und die Tibeter, fühlen sich diskriminiert und unterdrückt.