About: Alfred Moisiu (original) (raw)

Moisiu ist der Sohn des legendären Partisanengenerals Spiro Moisiu und schlug eine militärische Laufbahn ein. Er besuchte in den 1950er Jahren eine Militärakademie in der Sowjetunion und erlangte später den Generalsrang. Unter dem kommunistischen Parteichef Enver Hoxha war er ab 1971 stellvertretender Verteidigungsminister und setzte in den 1970er Jahren die von Hoxha propagierte Politik der Autarkie und völliger Isolation im Militärbereich mit um, bei der das Konzept des „Volkskrieges“ dominierte. Mit der Bildung von 2.000 im Land verteilten Einheiten in einer Stärke von 5 bis 16 Mann und schätzungsweise 700.000 Bunker sollte das Land beschützt werden. Da er Mitglied einer Familie ist, die mit Hoxha rivalisierte, degradierte ihn dieser 1981 wegen Hochverrats.

Property Value
dbo:abstract Moisiu ist der Sohn des legendären Partisanengenerals Spiro Moisiu und schlug eine militärische Laufbahn ein. Er besuchte in den 1950er Jahren eine Militärakademie in der Sowjetunion und erlangte später den Generalsrang. Unter dem kommunistischen Parteichef Enver Hoxha war er ab 1971 stellvertretender Verteidigungsminister und setzte in den 1970er Jahren die von Hoxha propagierte Politik der Autarkie und völliger Isolation im Militärbereich mit um, bei der das Konzept des „Volkskrieges“ dominierte. Mit der Bildung von 2.000 im Land verteilten Einheiten in einer Stärke von 5 bis 16 Mann und schätzungsweise 700.000 Bunker sollte das Land beschützt werden. Da er Mitglied einer Familie ist, die mit Hoxha rivalisierte, degradierte ihn dieser 1981 wegen Hochverrats. Nach dem Ende des Kommunismus wurde er Berater des Verteidigungsministers und 1991 bis 1992 Verteidigungsminister der Übergangsregierung unter Vilson Ahmeti. Unter der Regierung von Sali Berisha war er 1994 bis 1997 erneut stellvertretender Verteidigungsminister. Sein Vorgesetzter war Safet Zhulali. Danach leitete Moisiu die Atlantische Gesellschaft, die sich für Verbindungen zur NATO einsetzt. Am 24. Juni 2002 wurde Moisiu vom Parlament gewählter Staatspräsident der Republik Albanien. Seine Wahl wurde möglich durch einen mit Hilfe der Europäischen Union geschlossenen Kompromiss zwischen der regierenden Sozialistischen Partei (SP) von Premier Fatos Nano und der oppositionellen Demokratischen Partei (PD) von Ex-Staatspräsident Sali Berisha. Am 24. Juli 2002 trat er die Nachfolge von Rexhep Meidani an. Seine Amtszeit endete am 24. Juli 2007. Zum neuen Staatspräsidenten wurde der Vize-Vorsitzende der Demokratischen Partei, Bamir Topi, gewählt. Im August 2009 erschien der dritte Band von Moisius Memoiren, in dem er sich seiner Präsidentschaft widmete. In seinem Buch kritisierte er den von 2005 bis 2013 amtierenden Ministerpräsidenten Sali Berisha und dessen Vorgänger Fatos Nano scharf. (de)
dbo:birthDate 1929-12-01 (xsd:date)
dbo:birthPlace dbpedia-de:Shkodra dbpedia-de:Albanien
dbo:individualisedGnd 129395919
dbo:lccn no/2006/104340
dbo:thumbnail wiki-commons:Special:FilePath/AlfredMoisiu.png?width=300
dbo:viafId 58843311
dbo:wikiPageExternalLink http://president.al/?p=298&lang=en
dbo:wikiPageID 470390 (xsd:integer)
dbo:wikiPageRevisionID 149496737 (xsd:integer)
prop-de:kurzbeschreibung albanischer Politiker
prop-de:typ p
dc:description albanischer Politiker
dct:subject category-de:Albaner category-de:Geboren_1929 category-de:Knight_Grand_Cross_des_Order_of_St._Michael_and_St._George category-de:Mann category-de:Träger_des_Verdienstordens_der_Republik_Polen_(Großkreuz) category-de:Träger_des_Vytautas-Magnus-Ordens_(Großkreuz) category-de:Person_(Shkodra) category-de:Präsident_(Albanien)
rdf:type owl:Thing foaf:Person dbo:Person schema:Person dul:Agent dul:NaturalPerson wikidata:Q215627 wikidata:Q24229398 wikidata:Q5 dbo:Agent
rdfs:comment Moisiu ist der Sohn des legendären Partisanengenerals Spiro Moisiu und schlug eine militärische Laufbahn ein. Er besuchte in den 1950er Jahren eine Militärakademie in der Sowjetunion und erlangte später den Generalsrang. Unter dem kommunistischen Parteichef Enver Hoxha war er ab 1971 stellvertretender Verteidigungsminister und setzte in den 1970er Jahren die von Hoxha propagierte Politik der Autarkie und völliger Isolation im Militärbereich mit um, bei der das Konzept des „Volkskrieges“ dominierte. Mit der Bildung von 2.000 im Land verteilten Einheiten in einer Stärke von 5 bis 16 Mann und schätzungsweise 700.000 Bunker sollte das Land beschützt werden. Da er Mitglied einer Familie ist, die mit Hoxha rivalisierte, degradierte ihn dieser 1981 wegen Hochverrats. (de)
rdfs:label Alfred Moisiu (de)
owl:sameAs dbr:Alfred Moisiu wikidata:Alfred Moisiu dbpedia-cs:Alfred Moisiu dbpedia-el:Alfred Moisiu dbpedia-es:Alfred Moisiu dbpedia-fr:Alfred Moisiu dbpedia-id:Alfred Moisiu dbpedia-it:Alfred Moisiu dbpedia-ja:Alfred Moisiu dbpedia-ko:Alfred Moisiu dbpedia-nl:Alfred Moisiu dbpedia-pl:Alfred Moisiu dbpedia-pt:Alfred Moisiu dbpedia-wikidata:Alfred Moisiu http://www.viaf.org/viaf/58843311 freebase:Alfred Moisiu
prov:wasDerivedFrom wikipedia-de:Alfred_Moisiu?oldid=149496737
foaf:depiction wiki-commons:Special:FilePath/AlfredMoisiu.png
foaf:givenName Alfred
foaf:isPrimaryTopicOf wikipedia-de:Alfred_Moisiu
foaf:name Moisiu, Alfred (de) Alfred Moisiu
foaf:surname Moisiu
is dbo:wikiPageDisambiguates of dbpedia-de:Moisiu
is foaf:primaryTopic of wikipedia-de:Alfred_Moisiu