Bernd Overwien - Academia.edu (original) (raw)
Papers by Bernd Overwien
ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik
Der Beitrag geht von aktuellen Diskussionen um die Fridays for Future-Bewegung aus, die auch die ... more Der Beitrag geht von aktuellen Diskussionen um die Fridays for Future-Bewegung aus, die auch die politische Bildung herausfordert. Umwelt- und Klimafragen sind schon sehr lange Teil des Bildungsdiskurses, zum Teil verbunden mit spannungsreichen und grundsätzlichen Fragen zur Entstehung und Art des Wirtschaftens. Immerhin gehören Nachhaltigkeits- und globale Fragen inzwischen zum Kernbestand schulischer Bildung, wie der Orientierungsrahmen der KMK zeigt. Einrichtungen außerschulischer politischer Bildung stellen Fragen oft kritischer, als dies in der Schule möglich ist. Entsprechende Akteure sind ein wichtiger Teil des Spektrums. Der Beitrag endet mit der Frage nach dem Umgang mit Emotionen in der politischen Bildung, eine Diskussion, die derzeit intensiv im Gange ist.
Handbuch Ganztagsbildung, 2020
Der Begriff des informellen Lernens gewinnt in der deutschen erziehungswissenschaftlichen Debatte... more Der Begriff des informellen Lernens gewinnt in der deutschen erziehungswissenschaftlichen Debatte an Bedeutung. Die damit verbundenen Prozesse sind Teil eines in sich differenzierten pädagogischen Verständnisses von Lernen geworden (Göhlich, Wulf & Zirfas, 2007). Neben dem formal organisierten Lernen in Schulen und Universitäten und der nonformal arrangierten Aneignung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in Kursen geraten angesichts des ökonomischen wie technischen Strukturwandels Lernfelder in den Blick, die bis vor kurzem zu wenig gesehen wurden: Das Lernen am Arbeitsplatz, in sozialen Bewegungen, im Bereich digitaler Medien sowie im Freizeitbereich findet zunehmend Beachtung. Diese Tendenz wird durch die Schwierigkeit verstärkt, die sich erweiternde Vielfalt von Lerngegenständen innerhalb der zunehmend digital geprägten ‚Wissensgesellschaft', noch curricular zu erfassen. Das Lernen im Alltag (etwa am Arbeitsplatz, im Rahmen von Multimedia-Anwendungen oder im Internet, in familialer Kommunikation, das informelle Lernen in Museen oder mit Büchern und anderen Lernmaterialien oder über Expert*innenbefragungen) findet nun also verstärkt auch in Deutschland Eingang in bildungspolitische Debatten. Anschließend an den ursprünglich in der Erwachsenenbildung angesiedelten Diskurs zum lebenslangen Lernen fordern politische Instanzen, wie die Europäische Kommission (1996), die Förderung von Schlüsselkompetenzen auch durch die Anerkennung informellen Lernens. Sie arbeiten an Zertifizierungsmodi für "informal and prior learning". In einigen europäischen Ländern gibt es bereits Anerkennungsprozeduren die auch bisher eher versteckte, beruflich relevante Kompetenzen transparent werden lassen (Münchhausen & Seidel, 2016). Dies ist für die Wirtschaft interessant, kann aber auch denjenigen Menschen nützen, die innerhalb formaler Lernwege Probleme hatten und für sich alternative Lernwege gefunden haben. Für die Ganztagsbildung ist informelles Lernen relevant, weil einerseits Voraussetzungen für informelles Lernen gelegt werden und andererseits, bei entsprechend guten Konzepten der Ganztagsbildung, auch Lernräume geschaffen werden, die informelles und formales Lernen verbinden.
Informelles Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, 2009
books.google.com
beleuchtet das Konzept Globalen Lernens vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen, um eine mögli... more beleuchtet das Konzept Globalen Lernens vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen, um eine mögliche Integration von Ansätzen der Critical Whiteness Studies. Letztere machen auf rassistische Praxen aufmerksam, indem sie die lange Tradition der Auseinandersetzung von »Schwarzen« und »People of Color« mit weißsein im wissenschaftlichen Kontext diskutieren. Der Beitrag widmet sich deshalb einer kritischen Beleuchtung der Potentiale dieser Ansätze. Welche Konsequenzen zeichnen sich z.B. für die im Rahmen Globalen Lernens diskutierte Handlungskompetenz ab? Zur Klärung dieser und ähnlicher Fragen werden auch Ergebnisse von drei teilnehmenden Beobachtungen präsentiert, die bei einem Förderprogramm für Schulaustausche durchgeführt wurden. Auf dieser Grundlage identifiziert die Autorin Kriterien, Aufgaben und offene Fragen, die sich aus einer weißseinskritisch modifizierten Praxis für das Globale Lernen ergeben. Steffen Kircher beschäftigt sich mit der Bedeutung einer Menschenrechtsperspektive für die kommunale Personalqualifizierung am Beispiel der in Deutschland stattfindenden interkulturellen Öffnungsprozesse. Ausgangspunkt ist hierbei eine kritische Auseinandersetzung mit bisherigen Bildungsmaßnahmen und Öffnungskonzepten. Er fragt danach, ob eine an den Menschenrechten ausgerichtete interkulturelle Öffnungsstrategie und der damit verbundenen Personalqualifizierung nicht wesentlich fundierter und einwanderungsgerechter wäre. Die globalen Verflechtungen unserer Zeit spiegeln sich auch in dem wider, was wir essen. In den Supermärkten sind Lebensmittel aus aller Welt verfügbar, die unter den verschiedensten Bedingungen produziert wurden. Der Artikel von Eva Koch leistet einen soziologischen Beitrag zum Verständnis von informeller Kompetenzentwicklung im Alltag am Beispiel Ernährung. Dabei wird deutlich, dass diejenigen, die sich heute im Sinne der LITERATUR
ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik
Childhood and Children’s Rights between Research and Activism
Deutschland und Europa sind in vielerlei Hinsicht in globale Strukturen hinein verwoben. So gibt ... more Deutschland und Europa sind in vielerlei Hinsicht in globale Strukturen hinein verwoben. So gibt es die katastrophal verbrecherische und bis heute wirksame Geschichte europäischer Eroberungen. Diese Geschichte ist leider nicht einfach so Vergangenheit geworden. Strukturen aus der Kolonialzeit wirken bis heute fort. Auch ökonomische Strukturen der Globalisierung sind dadurch geprägt und auch der massive Ressourcenverbrauch in Europa und Nordamerika hat mit einer bis heute nachwirkenden Struktur der Ressourcenausbeutung zu tun. Dies ist eng mit einer Produktionsweise verbunden, die die Welt insgesamt an den Rand ihrer Existenz zu bringen in der Lage ist. Mit allen damit verbunden Fragen befasst sich Globales Lernen, das sich heute als Teil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung versteht. Globales Lernen ist heute nicht mehr ein Lernen über die anderen, also über Menschen im Globalen Süden, sondern auch ein Lernen über Ökonomie, Ökologie und Menschenrechte im Globalen Norden 1. Im weitaus überwiegenden Teil der Literatur zum Globalen Lernen wird dies so gesehen. Auch der von Kultusministerkonferenz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in Kooperation mit Wissenschaftler*innen und Menschen aus den Kultusbehörden der Länder erarbeitete "Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung" wurde ausgearbeitet, weil "Entwicklungspolitik" zuerst auch in den Köpfen der Menschen eines Industrielandes stattfinden muss, damit dort eine Änderung der Verhältnisse eine Grundlage bekommen kann. Das heißt beispielsweise für Kinderrechte als Lerngegenstand, dass sie nicht als Thema des Globalen Südens allein diskutiert werden können, sondern dass immer auch die eigenen Verhältnisse mit thematisiert werden müssen, da vielfältige Zusammenhänge existieren. Globales Lernen bezieht sich sehr stark auf den Globalisierungsprozess. Deshalb wird dieser im Folgenden kurz skizziert. Seit den 1970er Jahren hat sich 1 In einschlägigen Publikationen ist nicht mehr von Industrie-und Entwicklungsländern die Rede, sondern vom Globalen Norden und Globalen Süden. Dadurch wird Distanz zum herkömmlichen Entwicklungsbegriff signalisiert, wenn auch die neue Sprachregelung etwas pauschal ist
Pädagogische Reform im Horizont der Globalisierung
Außerschulische Lernorte in der politischen und historischen Bildung
Mit Bildung die Welt verändern?
Politische und wissenschaftliche Diskussionen greifen seit den 1990er Jahren zunehmend Problemste... more Politische und wissenschaftliche Diskussionen greifen seit den 1990er Jahren zunehmend Problemstellungen auf, die mit Risiken der Globalisierung und den Chancen des Konzeptes der nachhaltigen Entwicklung zu tun haben. ‚Sustainable Development‘ oder ‚Nachhaltige Entwicklung‘ nehmen vor allem in Sonntagsreden von Politiker( innen) eine herausragende Bedeutung ein. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich spatestens seit der Weltumweltkonferenz von Rio de Janeiro (1992) und der dort verabschiedeten Agenda 21 von den zahlreichen Ubersetzungen fur ‚Sustainable Development‘ der Begriff ‚Nachhaltige Entwicklung‘ durchgesetzt.
ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik
Der Beitrag geht von aktuellen Diskussionen um die Fridays for Future-Bewegung aus, die auch die ... more Der Beitrag geht von aktuellen Diskussionen um die Fridays for Future-Bewegung aus, die auch die politische Bildung herausfordert. Umwelt- und Klimafragen sind schon sehr lange Teil des Bildungsdiskurses, zum Teil verbunden mit spannungsreichen und grundsätzlichen Fragen zur Entstehung und Art des Wirtschaftens. Immerhin gehören Nachhaltigkeits- und globale Fragen inzwischen zum Kernbestand schulischer Bildung, wie der Orientierungsrahmen der KMK zeigt. Einrichtungen außerschulischer politischer Bildung stellen Fragen oft kritischer, als dies in der Schule möglich ist. Entsprechende Akteure sind ein wichtiger Teil des Spektrums. Der Beitrag endet mit der Frage nach dem Umgang mit Emotionen in der politischen Bildung, eine Diskussion, die derzeit intensiv im Gange ist.
Handbuch Ganztagsbildung, 2020
Der Begriff des informellen Lernens gewinnt in der deutschen erziehungswissenschaftlichen Debatte... more Der Begriff des informellen Lernens gewinnt in der deutschen erziehungswissenschaftlichen Debatte an Bedeutung. Die damit verbundenen Prozesse sind Teil eines in sich differenzierten pädagogischen Verständnisses von Lernen geworden (Göhlich, Wulf & Zirfas, 2007). Neben dem formal organisierten Lernen in Schulen und Universitäten und der nonformal arrangierten Aneignung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten in Kursen geraten angesichts des ökonomischen wie technischen Strukturwandels Lernfelder in den Blick, die bis vor kurzem zu wenig gesehen wurden: Das Lernen am Arbeitsplatz, in sozialen Bewegungen, im Bereich digitaler Medien sowie im Freizeitbereich findet zunehmend Beachtung. Diese Tendenz wird durch die Schwierigkeit verstärkt, die sich erweiternde Vielfalt von Lerngegenständen innerhalb der zunehmend digital geprägten ‚Wissensgesellschaft', noch curricular zu erfassen. Das Lernen im Alltag (etwa am Arbeitsplatz, im Rahmen von Multimedia-Anwendungen oder im Internet, in familialer Kommunikation, das informelle Lernen in Museen oder mit Büchern und anderen Lernmaterialien oder über Expert*innenbefragungen) findet nun also verstärkt auch in Deutschland Eingang in bildungspolitische Debatten. Anschließend an den ursprünglich in der Erwachsenenbildung angesiedelten Diskurs zum lebenslangen Lernen fordern politische Instanzen, wie die Europäische Kommission (1996), die Förderung von Schlüsselkompetenzen auch durch die Anerkennung informellen Lernens. Sie arbeiten an Zertifizierungsmodi für "informal and prior learning". In einigen europäischen Ländern gibt es bereits Anerkennungsprozeduren die auch bisher eher versteckte, beruflich relevante Kompetenzen transparent werden lassen (Münchhausen & Seidel, 2016). Dies ist für die Wirtschaft interessant, kann aber auch denjenigen Menschen nützen, die innerhalb formaler Lernwege Probleme hatten und für sich alternative Lernwege gefunden haben. Für die Ganztagsbildung ist informelles Lernen relevant, weil einerseits Voraussetzungen für informelles Lernen gelegt werden und andererseits, bei entsprechend guten Konzepten der Ganztagsbildung, auch Lernräume geschaffen werden, die informelles und formales Lernen verbinden.
Informelles Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, 2009
books.google.com
beleuchtet das Konzept Globalen Lernens vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen, um eine mögli... more beleuchtet das Konzept Globalen Lernens vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen, um eine mögliche Integration von Ansätzen der Critical Whiteness Studies. Letztere machen auf rassistische Praxen aufmerksam, indem sie die lange Tradition der Auseinandersetzung von »Schwarzen« und »People of Color« mit weißsein im wissenschaftlichen Kontext diskutieren. Der Beitrag widmet sich deshalb einer kritischen Beleuchtung der Potentiale dieser Ansätze. Welche Konsequenzen zeichnen sich z.B. für die im Rahmen Globalen Lernens diskutierte Handlungskompetenz ab? Zur Klärung dieser und ähnlicher Fragen werden auch Ergebnisse von drei teilnehmenden Beobachtungen präsentiert, die bei einem Förderprogramm für Schulaustausche durchgeführt wurden. Auf dieser Grundlage identifiziert die Autorin Kriterien, Aufgaben und offene Fragen, die sich aus einer weißseinskritisch modifizierten Praxis für das Globale Lernen ergeben. Steffen Kircher beschäftigt sich mit der Bedeutung einer Menschenrechtsperspektive für die kommunale Personalqualifizierung am Beispiel der in Deutschland stattfindenden interkulturellen Öffnungsprozesse. Ausgangspunkt ist hierbei eine kritische Auseinandersetzung mit bisherigen Bildungsmaßnahmen und Öffnungskonzepten. Er fragt danach, ob eine an den Menschenrechten ausgerichtete interkulturelle Öffnungsstrategie und der damit verbundenen Personalqualifizierung nicht wesentlich fundierter und einwanderungsgerechter wäre. Die globalen Verflechtungen unserer Zeit spiegeln sich auch in dem wider, was wir essen. In den Supermärkten sind Lebensmittel aus aller Welt verfügbar, die unter den verschiedensten Bedingungen produziert wurden. Der Artikel von Eva Koch leistet einen soziologischen Beitrag zum Verständnis von informeller Kompetenzentwicklung im Alltag am Beispiel Ernährung. Dabei wird deutlich, dass diejenigen, die sich heute im Sinne der LITERATUR
ZEP – Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik
Childhood and Children’s Rights between Research and Activism
Deutschland und Europa sind in vielerlei Hinsicht in globale Strukturen hinein verwoben. So gibt ... more Deutschland und Europa sind in vielerlei Hinsicht in globale Strukturen hinein verwoben. So gibt es die katastrophal verbrecherische und bis heute wirksame Geschichte europäischer Eroberungen. Diese Geschichte ist leider nicht einfach so Vergangenheit geworden. Strukturen aus der Kolonialzeit wirken bis heute fort. Auch ökonomische Strukturen der Globalisierung sind dadurch geprägt und auch der massive Ressourcenverbrauch in Europa und Nordamerika hat mit einer bis heute nachwirkenden Struktur der Ressourcenausbeutung zu tun. Dies ist eng mit einer Produktionsweise verbunden, die die Welt insgesamt an den Rand ihrer Existenz zu bringen in der Lage ist. Mit allen damit verbunden Fragen befasst sich Globales Lernen, das sich heute als Teil einer Bildung für nachhaltige Entwicklung versteht. Globales Lernen ist heute nicht mehr ein Lernen über die anderen, also über Menschen im Globalen Süden, sondern auch ein Lernen über Ökonomie, Ökologie und Menschenrechte im Globalen Norden 1. Im weitaus überwiegenden Teil der Literatur zum Globalen Lernen wird dies so gesehen. Auch der von Kultusministerkonferenz, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in Kooperation mit Wissenschaftler*innen und Menschen aus den Kultusbehörden der Länder erarbeitete "Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung" wurde ausgearbeitet, weil "Entwicklungspolitik" zuerst auch in den Köpfen der Menschen eines Industrielandes stattfinden muss, damit dort eine Änderung der Verhältnisse eine Grundlage bekommen kann. Das heißt beispielsweise für Kinderrechte als Lerngegenstand, dass sie nicht als Thema des Globalen Südens allein diskutiert werden können, sondern dass immer auch die eigenen Verhältnisse mit thematisiert werden müssen, da vielfältige Zusammenhänge existieren. Globales Lernen bezieht sich sehr stark auf den Globalisierungsprozess. Deshalb wird dieser im Folgenden kurz skizziert. Seit den 1970er Jahren hat sich 1 In einschlägigen Publikationen ist nicht mehr von Industrie-und Entwicklungsländern die Rede, sondern vom Globalen Norden und Globalen Süden. Dadurch wird Distanz zum herkömmlichen Entwicklungsbegriff signalisiert, wenn auch die neue Sprachregelung etwas pauschal ist
Pädagogische Reform im Horizont der Globalisierung
Außerschulische Lernorte in der politischen und historischen Bildung
Mit Bildung die Welt verändern?
Politische und wissenschaftliche Diskussionen greifen seit den 1990er Jahren zunehmend Problemste... more Politische und wissenschaftliche Diskussionen greifen seit den 1990er Jahren zunehmend Problemstellungen auf, die mit Risiken der Globalisierung und den Chancen des Konzeptes der nachhaltigen Entwicklung zu tun haben. ‚Sustainable Development‘ oder ‚Nachhaltige Entwicklung‘ nehmen vor allem in Sonntagsreden von Politiker( innen) eine herausragende Bedeutung ein. Im deutschen Sprachgebrauch hat sich spatestens seit der Weltumweltkonferenz von Rio de Janeiro (1992) und der dort verabschiedeten Agenda 21 von den zahlreichen Ubersetzungen fur ‚Sustainable Development‘ der Begriff ‚Nachhaltige Entwicklung‘ durchgesetzt.
Christoforatou, Ellen (ed.): Education in a Globalized World. Teaching Right Livelihood.pp 40-56, 2016
The paper discusses how education for sustainable development is seen and practised in Germany an... more The paper discusses how education for sustainable development is seen and practised in Germany and how it is linked with the more critical aproach of global education.