Wir sind Gründungsmitglied von WePlanet (früher RePlanet)! - ÖkoProg (original) (raw)

ÖkoProg hat mit anderen europäischen Umwelt-NGOs das Netzwerk WePlanet gegründet.

Seit über zwei Jahren setzen wir uns jetzt für progressiven Umweltschutz ein. Immer mit Blick auf wissenschaftliche Evidenz, globale Gerechtigkeit und ohne “früher war alles besser”. Dabei haben wir immer schon über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes hinausgeschaut, etwa mit unserem zehnsprachigen CRISPR-Adventskalender, dem europäischen Projekt GiveGenesAChance oder einfach durch unsere Mitglieder in England, Dänemark und Spanien.

Letztes Jahr haben wir dann festgestellt, dass es ganz ähnlich denkende Umweltverbände auch in vielen anderen europäischen Ländern gibt. Einige konzentrieren sich aktuell eher auf Landwirtschaft und Bioökonomie (so wie wir), andere haben vor allem die Dekarbonisierung des Energiesektors im Blick. Allen gemeinsam ist aber eine klare Orientierung an wissenschaftlichen Erkenntnissen, Offenheit für neue Technologien, und der Anspruch menschliche Entwicklung und eine intakte Umwelt wieder in Einklang zu bringen.

Christian Kaiser präsentiert die öko-progressiven Ideen auf dem Planungstreffen in Antwerpen im September 2021.

Deshalb haben sich einige von uns vergangenen September in Antwerpen mit Aktiven von den anderen Organisationen getroffen und (neben vielen spannenden inhaltlichen Gesprächen) über die Gründung eines europäischen Netzwerks gesprochen. Nun ist der Startschuss gefallen und WePlanet erblickt das Licht der Welt. Wir werden uns vor allem zu den Themen Lebensmittel, Landwirtschaft und Landnutzung einbringen. Mit Christian Kaiser ist eines unserer Vorstandsmitglieder Vize-Präsident der neuen europäischen Organisation.

Mona, Svenja, Johannes und Christian als ÖkoProg-Delegation in Antwerpen.

Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und einen spannenden Austausch in Europa und darüber hinaus!

Johannes Kopton

Johannes ist Mitgründer und 1. Vorsitzender von ÖkoProg. Er ist Doktorand an der landwirtschaftlichen Fakultät der Uni Bonn und beschäftigt sich mit der Bilanzierung und Optimierung von Nachhaltigkeit in Verfahrenstechnik und Landwirtschaft. In seiner Freizeit züchtet er Mikroalgen.

Johannes Kopton