News der FAZ zum Historiker (original) (raw)
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Hans-Ulrich Wehler
Gemeinsame Werte, gemeinsame Waffen? In der SPD mehren sich die Stimmen, die die Bindung der Bundesrepublik an die Nato lockern wollen. Sie stehen in einer langen Tradition. Ein Rückblick auf neutralistische Bestrebungen und deutschlandpolitische dritte Wege. Ein Gastbeitrag. Alexander Gallus 24.10.2020 09:45 Uhr
Sonderforschungsbereiche: Schimpfen mit Trump Seit mehr als vierzig Jahren gibt es das Förderprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft nun schon. Die Zahl der durchnummerierten Sonderforschungsbereiche ist inzwischen vierstellig. Eine Disziplin ist jedoch bis heute unterrepräsentiert und kämpft mit geringeren Erfolgsaussichten. Patrick Bahners 03.11.2019 13:06 Uhr
Zum 80. von Michael Stürmer: Das hat Konsequenzen Historiker, Politikberater, Leitartikler, Warner: Zum achtzigsten Geburtstag von Michael Stürmer. Ralf Forsbach 29.09.2018 15:16 Uhr
Friedmar Apel zum Siebzigsten: Widerstand der Literatur Friedmar Apel betrachtet Literatur als kritische Instanz und würdigt sie im Kontext ihrer Entstehungszeit. Regelmäßig schreibt er Rezensionen für die F.A.Z. Heute wird der Literaturwissenschaftler siebzig. Andreas Platthaus 07.09.2018 17:41 Uhr
Kosellecks Zettelwissenschaft: Gerechtigkeit ist kein Vergnügen Eine Tagung im Deutschen Literaturarchiv Marbach räumt den Verdacht aus der Welt, dass die „Geschichtlichen Grundbegriffe“ von Reinhart Koselleck nur ein Produkt der Bonner Republik gewesen sein könnten. Jan Marco Sawilla 08.08.2018 12:53 Uhr
Tränen des Vaterlandes Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges begründete der Westfälische Frieden eine politische Ordnung, in der entweder Krieg oder Frieden herrschte; ein Drittes war völkerrechtlich ausgeschlossen. Heute stehen Cyberwar, Terrorismus und Drohnenstrategie für dieses Dritte. Die klare Ordnung ist verlorengegangen, und es ist nicht absehbar, wie sie wieder- hergestellt werden soll. Professor Dr. Herfried Münkler 02.08.2018 10:46 Uhr
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Die Sprache der Sondierungen: Pulverqualm in der Luft Bei den Sondierungsgesprächen geht es nicht immer höflich zu. Doch was will Anton Hofreiter damit sagen, wenn er Alexander Dobrindt „Querschüsse“ vorwirft? Martin Otto 17.11.2017 10:51 Uhr
Historische Erklärungsmodelle: Im verwunschenen Paradiesgärtchen Das Spezifische an der deutschen Zeitgeschichte soll ihr Platz in einem „Koordinatenfeld von doppelter Diktatur-Auseinandersetzung und politisch-moralisch untersetztem Aufarbeitungsboom“ sein, die Tatsache also, dass sie gewissermaßen im zweifachen Schatten von Nationalsozialismus und DDR stehe. Carsten Kretschmann 19.06.2017 10:31 Uhr
Arbeiterleben im Kaiserreich: Eine Klasse für sich Vor dem Leser entfaltet sich ein breites Panorama der Lebenswelt der deutschen Arbeiterbevölkerung zwischen etwa 1830 und 1870/71. Geographischer Bezugsrahmen ist das Gebiet des späteren Deutschen Reiches. Winfrid Halder 22.08.2016 11:30 Uhr
Ein Bielefelder Großkaliber Der Berliner Historiker Paul Nolte hat seinen Nachruf auf den 1931 geborenen und 2014 verstorbenen Hans-Ulrich Wehler zu einem aufschlussreichen Buch erweitert, das nur eine „Annäherung“ an den „Innovator und Avantgardisten früherer Zeiten“ sein soll. Rainer Blasius 19.10.2015 09:56 Uhr
Zwiebelopfer für uns alle Im Sommer 2006 bekannte Günter Grass, Mitglied der Waffen-SS gewesen zu sein. Was heißt das über den Menschen, die damalige Zeit, seine Stimme, sein Werk? Stationen einer Kontroverse.
Sachbuch „Goldgrund Eurasien“: Geopolitisches Tamtam In seinem Buch „Goldgrund Eurasien“ erklärt der Putin-Versteher Dimitrios Kisoudis die neue Weltlage – einseitig, aber alles andere als dumm. Markus Günther 06.03.2015 21:32 Uhr
Schönen Gruß an Nostradamus Die Zukunft vorhersagen - wer will das nicht? Amerikanische Wissenschaftler versuchen es jetzt, mit freundlicher Unterstützung von Google. Aber es ist auch mit Big Data nicht so leicht. Adrian Lobe 22.01.2015 08:03 Uhr
Stimme einer Generation Der Öffentlichkeit hat einen entschieden, aber stets gut informiert urteilenden Intellektuellen verloren. Seine Freunde verlieren einen inspirierenden, einen unvergesslichen Freund. Zum Tod von Hans-Ulrich Wehler. Jürgen Habermas 08.07.2014 16:44 Uhr
Zum Tod Hans-Ulrich Wehlers: Stets kämpfend Hans-Ulrich Wehler lieferte Habermas die Stichworte, prägte den Stil zahlloser Forscher - und war immer bereit zum intellektuellen Duell. Jetzt ist der bedeutendste Historiker der Bundesrepublik im Alter von 82 Jahren gestorben. Jürgen Kaube 06.07.2014 22:36 Uhr
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Historiker Hans-Ulrich Wehler gestorben Er war der einflussreichste Historiker der Bundesrepublik: Hans-Ulrich Wehler, Begründer der sozialgeschichtlichen Schule, ist im Alter von 82 Jahre gestorben.
Christopher Clark im Gespräch: Woher wissen Sie, was die Österreicher träumten? Christopher Clark hat ein Buch über den Ersten Weltkrieg geschrieben. Die Leser lieben es, vor allem in Deutschland. Aber viele Historiker schimpfen. Ein Gespräch darüber, welchen Quellen man trauen kann.
Katholikentag in Regensburg: Marx geißelt Manager-Millionen Der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz hat auf dem Katholikentag seinen ersten großen Auftritt. Börsen-Spekulanten und gierige Manager sind dem Münchner Kardinal Reinhard Marx ein Greuel - womit er SPD-Chef Gabriel auf seiner Seite hat. Reinhard Bingener, Regensburg 31.05.2014 17:13 Uhr
Die Groko schmiert Unterernährten ein bisschen Butter aufs Brot Die Große Koalition macht ein bisschen Sozialpolitik. In diesem Land ist man das gar nicht mehr gewöhnt. Schon sorgt man sich bei Anne Will darüber, ob der Sozialstaat aus dem Ruder läuft. Frank Lübberding 03.04.2014 04:46 Uhr
Die unentbehrliche Nation Die nationale Verspätung Deutschlands ist mit der im Jahr 1990 gefundenen staatlichen Einheit endgültig Geschichte: Erstmals seit der revolutionären Epoche um 1800 ist Deutschland nationalstaatlich keine offene Frage mehr. Indes zeitigt die Verspätung derzeit einen besonderen Ertrag: Die wirtschaftliche Stärke der Bundesrepublik. Professor Dr. Michael Hüther 23.03.2014 16:24 Uhr
Hans-Ulrich Wehler zu „Rommel“: Der Mann wusste, dass der Krieg verloren ist 6,38 Millionen Menschen haben den Film „Rommel“ in der ARD gesehen. Der Historiker Hans-Ulrich Wehler kann der Fiktionalisierung des Generalfeldmarschalls etwas abgewinnen. Dem Hitler-Darsteller allerdings gar nicht.
Bürgerliche Ermächtigung Seit Gauck mit der Freiheitsidee von Helmuth Plessner durch die Lande reist, fesselt er sein Publikum. Die Linken teilen sein Faible bei weitem nicht. Christian Geyer 20.02.2012 17:06 Uhr
Wehler in der Sackgasse An der Gesellschaftsgeschichte gescheitert, in die Führerbeschwörung ausgewichen: Eine Antwort auf Hans-Ulrich Wehlers Polemik gegen mein Buch „Warum die Deutschen? Warum die Juden?" Götz Aly 20.12.2011 16:30 Uhr
Der Vor-Versteher „Ohne Unterlass kann die Frage gestellt werden, was die Deutschen wussten und was sie nicht wussten.“ Der Schriftsteller und emeritierte Staatsrechtslehrer Bernhard Schlink übt Kritik an der um sich greifenden „Kultur des Denunziatorischen“. Reinhard Müller 15.06.2011 17:15 Uhr
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