klopfen – Wiktionary (original) (raw)
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Siehe auch:
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | klopfe |
| du | klopfst | |
| er, sie, es | klopft | |
| Präteritum | ich | klopfte |
| Konjunktiv II | ich | klopfte |
| Imperativ | Singular | klopf |
| Plural | klopft! | |
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb |
| geklopft | haben | |
| Alle weiteren Formen: Flexion:klopfen |
[1] eine Hand klopft an eine Fläche
Worttrennung:
klop·fen, Präteritum: klopf·te, Partizip II: ge·klopft
Aussprache:
IPA: [ˈklɔp͡fn̩]
Bedeutungen:
[1] durch periodische Bewegung ein rhythmisches Geräusch erzeugen
Herkunft:
mittelhochdeutsch klopfen, althochdeutsch clophōn, ursprünglich lautmalend[1]
Synonyme:
[1] hämmern, nageln, pochen, schlagen, trommeln
Beispiele:
[1] Er klopfte an die Tür und flüsterte: »Indes sich vergnügt euer Kreis, Verrät dich die Griechin auf schmähliche Weis’.«
[1] Ein halbwegs sicherer Umgang mit dem Hammer ist dabei Voraussetzung, denn wer keinen Nagel in die Wand klopfen kann, sollte das auch nicht an einem Pferdehuf versuchen.
[1] Seit sie ausgebombt wurde, klopft ihr Herz Synkopen.
[1] Erfolgt die Verbrennung bereits vor dem Arbeitstakt klopft der Motor.
[1] „Das Hauptziel des Lehrens ist nicht, Bedeutungen zu erklären, sondern an die Tür des Geistes zu klopfen.“[2]
Redewendungen:
jemandem auf die Finger klopfen
jemandem auf die Pfoten kopfen
Klopfet an, so wird euch aufgetan.(Bibel: Mt 7,7)
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] an die Tür klopfen, an ein Fenster klopfen, das Herz klopft, der Motor klopft, einen Nagel in die Wand klopfen
Wortbildungen:
Adjektive: klopffest
Substantive: Antiklopfmittel, Geklopfe, Herzklopfen, Klopfalphabet, Klopfen, Klopfer, Klopffechter, Klopffestigkeit, Klopfgeist, Klopfgeräusch, Klopfholz, Klopfjagd, Klopfkäfer, Klopfmassage, Klopfpeitsche, Klopfsauger, Klopfsprache, Klopfstange, Klopfzeichen, Schinkenklopfen
Verben: abklopfen, anklopfen, aufklopfen, ausklopfen, beklopfen, einklopfen, festklopfen, flachklopfen, geradeklopfen, herausklopfen, herumklopfen, weichklopfen, zerklopfen
[1] durch periodische Bewegung ein rhythmisches Geräusch erzeugen
| Dialektausdrücke: |
|---|
| Thüringisch-Obersächsisch: [ˈɡlɔbm̩] |
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „klopfen“
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „klopfen“
[1] Goethe-Wörterbuch „klopfen“
[1] D. Johann Georg Krünitz: Oekonomische Encyklopädie, oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft in alphabetischer Ordnung. 242 Bände, 1773–1858 , Stichwort „klopfen“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „klopfen“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „klopfen“
[1] The Free Dictionary „klopfen“
[1] Duden online „klopfen“
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „klopfen“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „klopfen“
[*] Wahrig Synonymwörterbuch „klopfen“ auf wissen.de
[*] Wahrig Herkunftswörterbuch „klopfen“ auf wissen.de
Quellen:
- ↑ Duden online „klopfen“
- ↑ Rabindranath Tagore: Jivansmriti (Meine Lebenserinnerungen). transkript Verlag, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-8376-2544-8, Seite 303
Ähnliche Wörter (Deutsch):
ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: kloppen